Was bremst Online-Händler 2026 wirklich? Wir haben 50 Erstgespräche mit Händlern ausgewertet, von Juli bis Oktober 2026. Dieser Beitrag zeigt die acht größten Probleme, mit Beispielen aus den Gesprächen. Zu jedem Problem steht dabei, was PlentyONE 2026 dazu neu gebracht hat. Die Kurzfassung: Das knappste Gut der Händler ist Zeit. Jede Stunde Handarbeit fehlt beim Verkaufen.
Grundlage sind 50 Erstgespräche mit Händlern von Juli bis Oktober 2026. Gezählt haben wir nur Probleme, die der Händler selbst genannt hat.
Beispiele unserer Vertriebler zählen nicht mit. Die Zählung ist eine Stichwortzählung über die Gesprächsnotizen. Sie zeigt die Rangfolge. Eine exakte Messung ist sie nicht. Fast jeder Händler nennt mehrere Probleme, deshalb überschneiden sich die Werte.
Zwei Gruppen von Händlern kommen vor:
Alle Beispiele in diesem Beitrag sind anonym. Wir nennen nur Branche und Größe.
An der Spitze stehen langsame Marktplatz-Anbindungen und wachsende Handarbeit. Beide Probleme nennen vier von fünf Händlern.
50 Erstgespräche · Juli bis Oktober 2026 Die größten Herausforderungen im E-Commerce 202641 von 50
Neue Marktplätze dauern Monate und kosten extra
40 von 50
Handarbeit wächst schneller als das Team
35 von 50
Druck auf Kosten und Marge
Weitere Probleme · genannt in … von 50 Gesprächen
Stichwortzählung über die Gesprächsnotizen. Nur Probleme, die der Händler selbst genannt hat. Mehrfachnennungen möglich.
Die drei größten Probleme hängen zusammen. Jeder neue Kanal bringt mehr Handarbeit, und die Handarbeit frisst die Marge.
Jede Anbindung braucht Wochen bis Monate, oft mit Agentur oder Integrator. Ein Händler mit rund 300.000 Euro Monatsumsatz zahlt etwa 900 Euro je Anbindung. Deshalb schließt er neue Kanäle erst an, wenn sich das Volumen lohnt. Ein anderer Händler braucht für einen neuen Marktplatz ein zweites System. Sein altes unterstützt ihn nicht.
Was 2026 neu ist: Mit dem Channel Control Center steuern Sie alle Marktplätze von einem Ort aus. Seit Mai listen Sie Ihre Produkte über PlentyONE auch auf Temu. Über 150 Kanäle sind vorkonfiguriert angebunden. Welche das sind, zeigt unser Guide zu Online-Marktplätzen.
Produktpflege, Bestände, Versandlabels und Rechnungen laufen von Hand. Ein B2B-Händler mit rund 24 Millionen Euro Umsatz schätzt 200 Stunden pro Woche. Und das nur für Produktdaten. Ein Händler mit 7.000 Bestellungen im Monat sucht Fehler in Listings selbst, als Geschäftsführer. Mehrere Händler sagen denselben Satz: Sie wollen wachsen, ohne mehr Leute einzustellen.
Was 2026 neu ist: Mit dem Flow Hub automatisieren Sie Ihre Abläufe. Wo es Ihr Wissen braucht, greifen Sie selbst ein. Kunden sparen mit PlentyONE 81 % Aufwand in der Auftragsabwicklung. Mehr dazu auf unserer Seite zur Automatisierung im E-Commerce.
Systemkosten, Gebühren der Marktplätze und Preisdruck fressen die Marge. Ein Händler mit niedrigem Warenkorb hat „wenig Spielraum für zusätzliche Systemkosten“. Einige Händler liegen unter Vorjahr. Ein Hersteller personalisierter Geschenke nennt rund 20 % weniger Umsatz im September.
Was PlentyONE dagegen tut: Wir senken die Kosten pro Auftrag, durch weniger Handarbeit. Die Re-Pricing-Funktion bringt im Schnitt 8,5 % mehr Umsatz. Und mit Restart 2027 zahlen Sie die Monatsgebühr erst, wenn Sie live sind.*
Die übrigen fünf Probleme betreffen Wissen, Daten und Stabilität. Sie tauchen seltener auf, wiegen aber oft schwerer.
Das Wissen liegt bei einer Agentur, einer Entwicklerin oder beim Inhaber. Bei einem Händler war „die zuständige Person im Urlaub“. Niemand wusste, wie die Rechnungen laufen. Ein anderer Händler hat ein Projekt mit einem Partner abgebrochen und rund 8.000 Euro verloren.
Was 2026 neu ist: Unsere Marketing Services übernehmen Retail Media, Google Ads und Sponsored Product Ads. Sie haben einen festen Ansprechpartner und regelmäßige Performance-Calls.
Shop, Warenwirtschaft, PIM und Marktplätze laufen getrennt. Daten wandern per CSV oder Excel. Die Folge sind Überverkäufe: Zwei Kanäle verkaufen dieselbe letzte Einheit. Ein Kosmetik-Händler hat einen großen Marktplatz zeitweise abgeschaltet. Er gleicht Bestände von Hand ab und storniert Überverkäufe.
Was PlentyONE dagegen tut: Produkte, Bestände und Aufträge liegen in einer Datenbasis für alle Kanäle. Wie ein ERP für E-Commerce das löst, lesen Sie auf unserer Übersichtsseite.
Ausfälle, Abstürze nach Updates und Grenzen bei Schnittstellen gefährden den Betrieb. Ein Versandhändler erlebt Abstürze am Packtisch nach jedem Update. Ein B2B-Händler fürchtet bis zu 24 Stunden Stillstand, wenn eine Schnittstelle an ihre Grenze kommt.
Was PlentyONE dagegen tut: PlentyONE läuft in der Cloud und passt sich dem Volumen an. Eigene Server brauchen Sie nicht. Die Plattform ist TÜV-zertifiziert.
Händler lösen Aufgaben schon mit KI-Tools, weil ihr System das nicht kann. Ein Händler findet Fehler in Listings mit einem KI-Tool schneller als im eigenen System. Zwei Händler wünschen sich Auswertungen per Frage statt per Excel.
Was kommt: PlentyAI (bald verfügbar) schreibt Ihre Listing-Texte für jeden Marktplatz, verbindet Sie mit Amazon und legt Produkte aus Ihrem Datei-Import an.
Händler zögern vor allem wegen Zeitpunkt, Kosten und Aufwand für den Umzug. Der Bedarf ist meist da.
In den 50 Gesprächen nennen Händler diese Gründe fürs Zögern:
| Grund | Genannt in |
|---|---|
| Funktionsumfang unklar | 42 von 50 Gesprächen |
| Falscher Zeitpunkt oder kein akuter Bedarf | 40 von 50 Gesprächen |
| Preis und laufende Kosten | 38 von 50 Gesprächen |
| Aufwand für den Umzug | 38 von 50 Gesprächen |
| Zu wenig Leute im eigenen Team | 37 von 50 Gesprächen |
Vor allem das Weihnachtsgeschäft verschiebt Entscheidungen. Ein Händler mit 1,2 Millionen Euro Umsatz sagt: „Keine Zeit im Weihnachtsgeschäft.“ Er hat einen Termin für Januar vereinbart. Ein anderer will sein laufendes System vor Weihnachten nicht gefährden.
Die Probleme verschwinden dadurch nicht. Sie gehen mit ins neue Jahr.
Restart 2027 · bis 31.12.2026
Sie haben PlentyONE schon einmal angeschaut? Dann sehen Sie jetzt, was neu ist. Bis zu Ihrem Go-live zahlen Sie keine Monatsgebühr, höchstens drei Monate.
Termin für Restart 2027 buchen →*Angebot für Unternehmer, die in den letzten 12 Monaten keinen kostenpflichtigen Vertrag mit uns hatten, bei Vertragsschluss bis 31.12.2026, für alle Pläne außer Ultimate. Wir erlassen dir die monatliche Grundgebühr deines Plans ab Vertragsschluss, bis dein Business auf PlentyONE live ist, höchstens für drei Monate. Den Go-live-Termin stimmen wir mit dir ab und bestätigen ihn per E-Mail. Ab dem Go-live, spätestens nach drei Monaten, zahlst du die reguläre Grundgebühr, auch wenn du dann noch nicht live bist. Alle übrigen Entgelte, etwa für das Onboarding, fallen nach unserer Preisliste an.
Kosten und Aufwand sind die häufigsten Gründe fürs Zögern. Deshalb zahlen Sie bei Restart 2027 keine Monatsgebühr, bis Sie live sind.*
So funktioniert das Angebot:
Hinter PlentyONE stehen 20 Jahre E-Commerce und mehr als 55.000 Nutzer. Kunden erzielen bis zu 112 % Umsatzwachstum im ersten Jahr und 43 % weniger Aufwand im Marktplatzmanagement.
*Gilt für die Monatsgebühr ab Vertragsabschluss, bis Ihr Business auf PlentyONE live ist, höchstens drei Monate. Der Ultimate-Plan ist vom Angebot ausgenommen. Andere Kosten, etwa für das Onboarding, können anfallen. Abschluss bis 31.12.2026.
Spätestens ab dem zweiten Kanal. Sobald Shop und Marktplatz denselben Bestand verkaufen, drohen Überverkäufe. Pflegen Sie Produktdaten an mehreren Stellen, wächst die Handarbeit mit jedem Kanal. Woran Sie den Zeitpunkt erkennen, zeigt unser Guide zum Multichannel-Vertrieb.
Wie halte ich Bestände über mehrere Kanäle synchron?Mit einer Datenbasis für alle Kanäle. Jeder Verkauf bucht den Bestand sofort für alle Marktplätze und den Shop ab. So verkauft kein Kanal Ware, die nicht mehr da ist. Wie das in der Praxis aussieht, lesen Sie auf unserer Seite zum E-Commerce-ERP.
Gilt Restart 2027 auch, wenn ich PlentyONE schon getestet habe?Ja. Restart 2027 richtet sich gerade an Händler, die PlentyONE schon kennen. Im Termin zeigen wir, was seit Ihrem Test neu ist. Und wir klären, wie lange Ihr Start dauert.
Die PlentyONE GmbH ist ein führendes Softwareunternehmen aus Kassel und Anbieter der gleichnamigen E-Commerce Plattform PlentyONE (ehemals plentymarkets). Die cloudbasierte Plattform ermöglicht es Händlern, Marken und Herstellern, ihr gesamtes Multichannel-Geschäft zentral zu steuern und alle Prozesse auf einer Plattform zu verbinden und zu automatisieren. Mit mehr als 500 Integrationen, einer offenen REST-API und einem starken Partner-Ökosystem unterstützt PlentyONE Unternehmen, operative Komplexität zu reduzieren, neue Vertriebskanäle schneller zu erschließen und nachhaltig zu wachsen. Mehr als 55.000 Nutzer skalieren mit PlentyONE.