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Herausforderungen im E-Commerce 2026: Was uns 50 Händler berichten

Was bremst Online-Händler 2026 wirklich? Wir haben 50 Erstgespräche mit Händlern ausgewertet, von Juli bis Oktober 2026. Dieser Beitrag zeigt die acht größten Probleme, mit Beispielen aus den Gesprächen. Zu jedem Problem steht dabei, was PlentyONE 2026 dazu neu gebracht hat. Die Kurzfassung: Das knappste Gut der Händler ist Zeit. Jede Stunde Handarbeit fehlt beim Verkaufen.

TL;DR

  • Wir haben 50 Erstgespräche ausgewertet. Gezählt hat nur, was die Händler selbst gesagt haben.
  • Das häufigste Problem: Neue Marktplätze dauern Monate. 41 von 50 Händlern nennen es.
  • Fast gleich oft wächst die Handarbeit schneller als das Team, in 40 von 50 Gesprächen.
  • Viele Händler schieben eine Entscheidung auf. Die häufigsten Gründe: Zeitpunkt, Kosten und Aufwand.
  • Mit Restart 2027 zahlen Sie keine Monatsgebühr, bis Sie live sind, höchstens drei Monate.* Abschluss bis 31.12.2026.

Inhalt

Wie haben wir die Gespräche ausgewertet?

Grundlage sind 50 Erstgespräche mit Händlern von Juli bis Oktober 2026. Gezählt haben wir nur Probleme, die der Händler selbst genannt hat.

Beispiele unserer Vertriebler zählen nicht mit. Die Zählung ist eine Stichwortzählung über die Gesprächsnotizen. Sie zeigt die Rangfolge. Eine exakte Messung ist sie nicht. Fast jeder Händler nennt mehrere Probleme, deshalb überschneiden sich die Werte.

Zwei Gruppen von Händlern kommen vor:

  • Kleinere Händler: meist 30 bis 2.000 Artikel, 10.000 bis 300.000 Euro Umsatz im Monat. Ein bis drei Marktplätze. Der Inhaber macht vieles selbst.
  • Größere Händler und Marken: meist 3 bis 25 Millionen Euro Umsatz im Jahr. Sie nutzen ein eigenes Warenwirtschaftssystem oder SAP. Mehrere Abteilungen entscheiden mit.

Alle Beispiele in diesem Beitrag sind anonym. Wir nennen nur Branche und Größe.

Was sind die größten Herausforderungen im E-Commerce 2026?

An der Spitze stehen langsame Marktplatz-Anbindungen und wachsende Handarbeit. Beide Probleme nennen vier von fünf Händlern.

50 Erstgespräche · Juli bis Oktober 2026 Die größten Herausforderungen im E-Commerce 2026

41 von 50

Neue Marktplätze dauern Monate und kosten extra

40 von 50

Handarbeit wächst schneller als das Team

35 von 50

Druck auf Kosten und Marge

Weitere Probleme · genannt in … von 50 Gesprächen

  1. 30 Abhängig von Agentur, Entwickler oder einer Person
  2. 29 Getrennte Systeme, Daten per CSV
  3. 16 Überverkäufe zwischen Shop und Marktplatz
  4. 15 System instabil oder zu langsam
  5. rund 10 KI läuft neben dem System, nicht darin

Stichwortzählung über die Gesprächsnotizen. Nur Probleme, die der Händler selbst genannt hat. Mehrfachnennungen möglich.

Was steckt hinter den drei größten Problemen?

Die drei größten Probleme hängen zusammen. Jeder neue Kanal bringt mehr Handarbeit, und die Handarbeit frisst die Marge.

Neue Marktplätze dauern Monate

Jede Anbindung braucht Wochen bis Monate, oft mit Agentur oder Integrator. Ein Händler mit rund 300.000 Euro Monatsumsatz zahlt etwa 900 Euro je Anbindung. Deshalb schließt er neue Kanäle erst an, wenn sich das Volumen lohnt. Ein anderer Händler braucht für einen neuen Marktplatz ein zweites System. Sein altes unterstützt ihn nicht.

Was 2026 neu ist: Mit dem Channel Control Center steuern Sie alle Marktplätze von einem Ort aus. Seit Mai listen Sie Ihre Produkte über PlentyONE auch auf Temu. Über 150 Kanäle sind vorkonfiguriert angebunden. Welche das sind, zeigt unser Guide zu Online-Marktplätzen.

41 von 50 Händlern: Neue Marktplätze dauern Monate. Mit PlentyONE sind über 150 Kanäle vorkonfiguriert angebunden.

Handarbeit wächst schneller als das Team

Produktpflege, Bestände, Versandlabels und Rechnungen laufen von Hand. Ein B2B-Händler mit rund 24 Millionen Euro Umsatz schätzt 200 Stunden pro Woche. Und das nur für Produktdaten. Ein Händler mit 7.000 Bestellungen im Monat sucht Fehler in Listings selbst, als Geschäftsführer. Mehrere Händler sagen denselben Satz: Sie wollen wachsen, ohne mehr Leute einzustellen.

Was 2026 neu ist: Mit dem Flow Hub automatisieren Sie Ihre Abläufe. Wo es Ihr Wissen braucht, greifen Sie selbst ein. Kunden sparen mit PlentyONE 81 % Aufwand in der Auftragsabwicklung. Mehr dazu auf unserer Seite zur Automatisierung im E-Commerce.

Druck auf Kosten und Marge

Systemkosten, Gebühren der Marktplätze und Preisdruck fressen die Marge. Ein Händler mit niedrigem Warenkorb hat „wenig Spielraum für zusätzliche Systemkosten“. Einige Händler liegen unter Vorjahr. Ein Hersteller personalisierter Geschenke nennt rund 20 % weniger Umsatz im September.

Was PlentyONE dagegen tut: Wir senken die Kosten pro Auftrag, durch weniger Handarbeit. Die Re-Pricing-Funktion bringt im Schnitt 8,5 % mehr Umsatz. Und mit Restart 2027 zahlen Sie die Monatsgebühr erst, wenn Sie live sind.*

Welche weiteren Probleme nennen Händler?

Die übrigen fünf Probleme betreffen Wissen, Daten und Stabilität. Sie tauchen seltener auf, wiegen aber oft schwerer.

Abhängig von Agentur, Entwickler oder einer Person

Das Wissen liegt bei einer Agentur, einer Entwicklerin oder beim Inhaber. Bei einem Händler war „die zuständige Person im Urlaub“. Niemand wusste, wie die Rechnungen laufen. Ein anderer Händler hat ein Projekt mit einem Partner abgebrochen und rund 8.000 Euro verloren.

Was 2026 neu ist: Unsere Marketing Services übernehmen Retail Media, Google Ads und Sponsored Product Ads. Sie haben einen festen Ansprechpartner und regelmäßige Performance-Calls.

Getrennte Systeme und Überverkäufe

Shop, Warenwirtschaft, PIM und Marktplätze laufen getrennt. Daten wandern per CSV oder Excel. Die Folge sind Überverkäufe: Zwei Kanäle verkaufen dieselbe letzte Einheit. Ein Kosmetik-Händler hat einen großen Marktplatz zeitweise abgeschaltet. Er gleicht Bestände von Hand ab und storniert Überverkäufe.

Was PlentyONE dagegen tut: Produkte, Bestände und Aufträge liegen in einer Datenbasis für alle Kanäle. Wie ein ERP für E-Commerce das löst, lesen Sie auf unserer Übersichtsseite.

System instabil oder zu langsam

Ausfälle, Abstürze nach Updates und Grenzen bei Schnittstellen gefährden den Betrieb. Ein Versandhändler erlebt Abstürze am Packtisch nach jedem Update. Ein B2B-Händler fürchtet bis zu 24 Stunden Stillstand, wenn eine Schnittstelle an ihre Grenze kommt.

Was PlentyONE dagegen tut: PlentyONE läuft in der Cloud und passt sich dem Volumen an. Eigene Server brauchen Sie nicht. Die Plattform ist TÜV-zertifiziert.

KI läuft neben dem System, nicht darin

Händler lösen Aufgaben schon mit KI-Tools, weil ihr System das nicht kann. Ein Händler findet Fehler in Listings mit einem KI-Tool schneller als im eigenen System. Zwei Händler wünschen sich Auswertungen per Frage statt per Excel.

Was kommt: PlentyAI (bald verfügbar) schreibt Ihre Listing-Texte für jeden Marktplatz, verbindet Sie mit Amazon und legt Produkte aus Ihrem Datei-Import an.

Warum verschieben Händler ihre Entscheidung?

Händler zögern vor allem wegen Zeitpunkt, Kosten und Aufwand für den Umzug. Der Bedarf ist meist da.

In den 50 Gesprächen nennen Händler diese Gründe fürs Zögern:

GrundGenannt in
Funktionsumfang unklar42 von 50 Gesprächen
Falscher Zeitpunkt oder kein akuter Bedarf40 von 50 Gesprächen
Preis und laufende Kosten38 von 50 Gesprächen
Aufwand für den Umzug38 von 50 Gesprächen
Zu wenig Leute im eigenen Team37 von 50 Gesprächen

Vor allem das Weihnachtsgeschäft verschiebt Entscheidungen. Ein Händler mit 1,2 Millionen Euro Umsatz sagt: „Keine Zeit im Weihnachtsgeschäft.“ Er hat einen Termin für Januar vereinbart. Ein anderer will sein laufendes System vor Weihnachten nicht gefährden.

Die Probleme verschwinden dadurch nicht. Sie gehen mit ins neue Jahr.

Restart 2027: Wie nehmen wir das Risiko heraus?

Kosten und Aufwand sind die häufigsten Gründe fürs Zögern. Deshalb zahlen Sie bei Restart 2027 keine Monatsgebühr, bis Sie live sind.*

So funktioniert das Angebot:

  1. Sie schließen bis 31.12.2026 ab.
  2. Wir richten PlentyONE mit Ihnen ein. In dieser Zeit zahlen Sie keine Monatsgebühr.*
  3. Sie gehen live und verkaufen. Erst dann zahlen Sie, spätestens nach drei Monaten.

Hinter PlentyONE stehen 20 Jahre E-Commerce und mehr als 55.000 Nutzer. Kunden erzielen bis zu 112 % Umsatzwachstum im ersten Jahr und 43 % weniger Aufwand im Marktplatzmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Ab wann brauche ich eine Multichannel-Software?

Spätestens ab dem zweiten Kanal. Sobald Shop und Marktplatz denselben Bestand verkaufen, drohen Überverkäufe. Pflegen Sie Produktdaten an mehreren Stellen, wächst die Handarbeit mit jedem Kanal. Woran Sie den Zeitpunkt erkennen, zeigt unser Guide zum Multichannel-Vertrieb.

Wie halte ich Bestände über mehrere Kanäle synchron?

Mit einer Datenbasis für alle Kanäle. Jeder Verkauf bucht den Bestand sofort für alle Marktplätze und den Shop ab. So verkauft kein Kanal Ware, die nicht mehr da ist. Wie das in der Praxis aussieht, lesen Sie auf unserer Seite zum E-Commerce-ERP.

Gilt Restart 2027 auch, wenn ich PlentyONE schon getestet habe?

Ja. Restart 2027 richtet sich gerade an Händler, die PlentyONE schon kennen. Im Termin zeigen wir, was seit Ihrem Test neu ist. Und wir klären, wie lange Ihr Start dauert.

Quellen

  1. PlentyONE: Auswertung von 50 Erstgesprächen mit Händlern, Juli bis Oktober 2026 (intern)
  2. PlentyONE: Kennzahlen aus dem Steckbrief, Stand Juli 2026
  3. PlentyONE: Top Features auf „What's new“ (Channel Control Center 22.09.2026, Temu 04.05.2026, Flow Hub 08.04.2026)

Über PlentyONE

Die PlentyONE GmbH ist ein führendes Softwareunternehmen aus Kassel und Anbieter der gleichnamigen E-Commerce Plattform PlentyONE (ehemals plentymarkets). Die cloudbasierte Plattform ermöglicht es Händlern, Marken und Herstellern, ihr gesamtes Multichannel-Geschäft zentral zu steuern und alle Prozesse auf einer Plattform zu verbinden und zu automatisieren. Mit mehr als 500 Integrationen, einer offenen REST-API und einem starken Partner-Ökosystem unterstützt PlentyONE Unternehmen, operative Komplexität zu reduzieren, neue Vertriebskanäle schneller zu erschließen und nachhaltig zu wachsen. Mehr als 55.000 Nutzer skalieren mit PlentyONE.

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