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weclapp-Alternativen

Welches System passt zu Ihrem Wachstum?

Viele Unternehmen starten gut mit weclapp, doch mit steigendem Handelsvolumen und komplexeren Multichannel-Prozessen werden die Grenzen sichtbar. CRM und Projektmanagement sind stark, bei tiefer E-Commerce-Automatisierung, PIM/WMS und breiten Marktplatz-Anbindungen fehlt oft die nötige Spezialisierung.

Dieser Beitrag vergleicht Alternativen nach Prozess-Tiefe, Skalierbarkeit und Kostenmodell.

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Führende Marken und Händler setzen auf PlentyONE

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Wichtiger Hinweis❗

Alle dargestellten Funktionen, Preise und Bewertungen basieren auf öffentlich zugänglichen Informationen der jeweiligen Anbieter (Stand: Februar 2026) und dienen ausschließlich der sachlichen Orientierung. Änderungen durch die Anbieter sind jederzeit möglich. Eine Gewähr für die Aktualität und Vollständigkeit wird nicht übernommen.

Alle genannten Marken sind Eigentum der jeweiligen Inhaber und dienen lediglich Vergleichszwecken. PlentyONE steht in keiner geschäftlichen Verbindung zu den genannten Markeninhabern. Die Reihenfolge der Anbieter stellt keine Rangliste dar.

 

Wie sich weclapp als ERP-Lösung im Markt positioniert

Das im Jahr 2008 gegründete Unternehmen weclapp hat sich als feste Größe im Markt für Cloud-ERP-Software etabliert. Die Lösung positioniert sich als All-in-one-Plattform, die ERP-Funktionalitäten mit einem starken CRM und Projektmanagement verbindet. Diese Kombination macht weclapp besonders attraktiv für Dienstleister, Agenturen und hybride Geschäftsmodelle, bei denen die Projektverwaltung ebenso wichtig ist wie der reine Warenverkehr. Nicht ohne Grund wurde die Software in Deutschland mehrfach als "ERP-System des Jahres" ausgezeichnet.

Die Architektur ist cloudbasiert, was den Nutzern eine wartungsarme Infrastruktur ohne eigene Server bietet. Preislich bewegt sich weclapp in einem nutzerbasierten Modell (ca. 39 € bis 179 € pro Nutzer und Monat), was für kleine Teams einen günstigen Einstieg ermöglicht. Bei wachsenden Teams können die Kosten jedoch linear mit der Mitarbeiterzahl steigen.

Aus E-Commerce-Sicht liegen die Stärken in der sauberen Benutzeroberfläche und den soliden Grundfunktionen für den Handel. Die Schwächen werden jedoch bei aggressiver Skalierung sichtbar: Die native Marktplatz-Abdeckung beschränkt sich im Kern auf Amazon, eBay und Kaufland. Weitere Kanäle müssen oft über den weclapp Store oder externe Middleware angebunden werden, was die Datenkonsistenz gefährden kann. Zudem ist die Lagerlogistik (WMS) solide, erreicht aber nicht die Tiefe spezialisierter E-Commerce-ERPs bei komplexen Picking-Strategien oder Multi-Warehouse-Szenarien.



Wonach Händler bei einer weclapp-Alternative suchen sollten

Um einen echten Mehrwert gegenüber weclapp zu bieten, sollte eine Alternative operative Tiefe in genau jenen Bereichen bieten, die für skalierende Händler entscheidend werden. Folgende Kriterien sind entscheidend: 
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Native Marktplatz-Integrationen in großer Breite

Während weclapp Amazon, eBay und Kaufland nativ anbindet, erfordert eine echte Multichannel-Strategie mehr Reichweite. Eine leistungsfähige Alternative sollte eine große Anzahl von Marktplätzen direkt und ohne Middleware anbinden, um Listings, Bestände und Preise in Echtzeit zu synchronisieren. 
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E-Commerce-spezialisierte Automatisierung

Ein Generalist automatisiert Standardprozesse wie Rechnungserstellung gut. Eine E-Commerce-Alternative muss jedoch die spezifische Kette "PIM → Listing → Auftrag → WMS → Versand" vollständig automatisieren. Daten müssen ohne manuelles Zutun vom Produktstamm in den Marktplatz und die Bestellung zurück ins Lager fließen. 

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Performance & Skalierbarkeit bei hohem Volumen

Berichte über Performance-Probleme bei weclapp treten meist dann auf, wenn das Auftragsvolumen signifikant steigt. Eine Alternative muss technisch darauf ausgelegt sein, auch bei Auftragsspitzen (z.B. Black Friday) oder einem jährlichen GMV (Gross Merchandise Volume) von über 100 Millionen Euro stabil und performant zu bleiben. 

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Transparente, volumenbasierte Preisgestaltung

Ein nutzerbasiertes Preismodell kann bei wachsenden Teams zu steigenden Fixkosten führen. Eine skalierbare Alternative sollte ein Preismodell bieten, das sich am Umsatz oder Auftragsvolumen orientiert. So wachsen die Kosten im Einklang mit dem Erfolg, nicht mit der bloßen Anzahl der Mitarbeiter, die das System bedienen. 

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Tiefe im Warehouse-Management (WMS)

Für einfaches Fulfillment reicht ein Standard-Lagerverwaltungsmodul. Wer jedoch mehrere Lagerstandorte, Konsignationslager oder externe Logistikdienstleister (3PL) steuert, benötigt ein fortgeschrittenes WMS. Die Alternative muss komplexe Strategien wie Batch-Picking, Stellplatzverwaltung und mobile Datenerfassung nativ unterstützen. 
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E-Commerce als Kern-DNA

Der wichtigste Punkt ist der Fokus: weclapp ist ein starker Allrounder. Eine Alternative für Händler sollte jedoch ein System sein, dessen gesamte Entwicklungsroadmap auf den Online-Handel ausgerichtet ist – vom PIM bis zum Retourenmanagement – und nicht E-Commerce als eines von vielen Modulen behandelt. 

 

Sieben E-Commerce-Systeme im direkten Funktionsvergleich

Von Marktplatz-Anbindung über Preismodell bis Support, diese Übersicht zeigt, wie sich die relevantesten Systeme im Detail unterscheiden. 

Vergleich
PlentyONE weclapp Xentral JTL Odoo Billbee Afterbuy
Kernfokus All-in-One E-Commerce-ERP Cloud-ERP & CRM Cloud-ERP-Generalist ERP-Software für E-Commerce Modulares Open-Source-ERP Multichannel-Auftragsabwicklung Multichannel-Plattform
Hosting-Modell Cloud (SaaS) Cloud (SaaS) / On-Premise Cloud (SaaS) On-Premise / gehostete Cloud Hybrid (Cloud / On-Premise) Cloud (SaaS) Cloud (SaaS)
Marktplatz-Anbindung 150+ Plattformen (inkl. Marktplätze, Preisvergleiche, Onlineshops) 3 nativ (Amazon, eBay, Kaufland) + Shop-Connectoren Über Xentral Connect + Mirakl-Middleware 15+ Marktplätze startbereit über eazyAuction, weitere via Extension Store Via Apps und Drittanbieter ~12 Marktplätze nativ, 120+ Gesamt-Integrationen 5 nativ (Amazon, eBay, OTTO, Kaufland, hood.de) + Partner
Hauptvorteile Tiefes PIM, WMS & OMS in einer Plattform; 150+ native Plattform-Integrationen; GMV-basiertes Pricing Starkes CRM & Projektmanagement; moderne Oberfläche; solide Buchhaltung Intuitive UI; solide Buchhaltung inkl. DATEV; breite ERP-Abdeckung Lizenzkostenfreier Einstieg (Wawi); starke DACH-Community; modularer Aufbau Extreme Anpassbarkeit; starke Fertigungsmodule; globale Community Sehr schnelle Einrichtung; günstiger Einstieg; einfache Automatisierung Günstiger Einstieg; solide eBay/Amazon-Anbindung
Mögliche Einschränkungen Höhere Einstiegskosten als reine Abwicklungs-Tools; Komplexität erfordert Einarbeitung Begrenzte native Marktplatz-Anbindungen; E-Commerce-Funktionen wie PIM und WMS weniger tief als bei spezialisierten E-Commerce-ERPs E-Commerce-Tiefe kann je nach Anwendungsfall begrenzt sein; Marktplätze über Middleware Windows-Umgebung & SQL-Server nötig; mögliche lange Einarbeitungszeiten Implementierung komplex (oft mehrere Monate, technisches Know-how nötig); keine nativen Marktplatz-Anbindungen im Kern Kein Einkaufsmodul; basales PIM und WMS; nicht für komplexe Lagerprozesse konzipiert Basales PIM und WMS; keine integrierte Buchhaltung (DATEV-Export); UI wirkt teils weniger modern
Multichannel-Fähigkeit Sehr stark – 150+ Kanäle, zentral gesteuert Eingeschränkt – wenige native Marktplätze, Fokus auf Shopanbindungen Gut – gängige Shops und Marktplätze über Connect & Mirakl angebunden Mittel – Kernkanäle abgedeckt, Erweiterung über Addons Eingeschränkt – Marktplätze nur über Drittanbieter Gut für KMU – breite Konnektivität über Schnittstellen Mittel – Fokus auf deutsche Standard-Marktplätze
Preisgestaltung Monatliche Grundgebühr + umsatzbasierte Abrechnung, mittleres Segment Pro Nutzer (pro Monat, je nach Paket), mittleres Segment Volumenbasiert (gestaffelt nach Paketen), unbegrenzte Nutzer, mittleres Segment Wawi-Basis kostenlos, gestaffelte Editionen + Auftragspakete + Extrakosten für Module Community Edition kostenlos, Enterprise pro User + hohe Implementierungskosten Grundgebühr + Transaktionsgebühr pro Bestellung, günstiges Segment Gestaffelte Pakete, günstiges Segment
Anpassbarkeit Hoch – offene REST-API, plentyMarketplace mit Erweiterungen Mittel – API vorhanden, Add-ons buchbar Mittel – Xentral Connect als Middleware, API vorhanden Hoch – Ökosystem-Ansatz mit Extension Store und Community-Plugins Sehr hoch – Open Source, nahezu unbegrenzte Individualisierung Eingeschränkt – Regelwerk für Automatisierung, REST-API vorhanden Mittel – XML- & Shop-API, Partnernetzwerk für Erweiterungen
Zielgruppe Händler & Brands mit Multichannel-Ambition, von KMU bis Enterprise KMU mit Fokus auf Dienstleistung + Handel KMU & Startups, breite Branchenabdeckung DACH-Händler mit eigenem Shop, technisch versierte Teams Unternehmen mit internem Entwickler-Team, Fertigung + Handel Kleine Händler & D2C-Brands, Einsteiger im Multichannel Kleine Multichannel-Händler im DACH-Raum
Support & Community Self-Service Angebote (Service Desk, Handbuch, Chatbot, Notification Center), Support Pakete, Partner-Netzwerk, aktive Community Support je nach SLA, Partnernetzwerk, Wissensdatenbank Support je nach Paket, Akademie, Help Center, Community Sehr starke deutschsprachige Community, umfangreiche Doku, Forum Globale Open-Source-Community, Partner für Implementierung nötig E-Mail-Support, Hilfe-Center, persönlich für Einsteiger geeignet Schulungen, Webinare, Partnernetzwerk, persönlicher Support

Diese weclapp-Alternativen im Überblick: Was jedes System für Händler bietet

PlentyONE

PlentyONE ist eine Unified Commerce Plattform, die speziell für den Online-Handel entwickelt wurde. Mit einer Historie von über 20 Jahren (als Evolution von plentymarkets) richtet sich das System an Händler, Brands und Hersteller in jeder Wachstumsphase – mit skalierbaren Editionen von Lite bis Ultimate.

Stärken:

Die größte Stärke liegt in der nativen Anbindung von über 150 Plattformen. Anders als weclapp, das nur drei Kanäle nativ bedient, ermöglicht PlentyONE eine massive Reichweitensteigerung ohne Middleware. Das System vereint ein fortgeschrittenes PIM, ein professionelles WMS und ein Order Management System (OMS) in einer Cloud-Lösung. Die "Automation-First"-Architektur erlaubt es, komplexe Prozessketten vom Listing bis zum Versand vollautomatisch abzubilden.

Gut zu wissen:

Der umfangreiche Funktionsumfang bringt eine längere Einarbeitungszeit mit sich als bei schlankeren Tools. Zudem liegt der Einstiegspreis höher als bei reinen Order-Management-Lösungen. Die Projektmanagement-Funktionen sind nicht auf dem Detailgrad von weclapp.

Preismodell:

Monatliche Grundgebühr + umsatzbasierte Abrechnung, wenn Inklusivvolumen überschritten wird. Die Kosten skalieren mit dem Umsatz und nicht, wie bei weclapp, mit der Anzahl der Mitarbeiter im Lager oder Service.

Wann ist PlentyONE die richtige Wahl?

Wenn Multichannel-E-Commerce Ihr primärer Wachstumsmotor ist und Sie eine breite Marktplatz-Abdeckung sowie operative Tiefe in PIM, WMS und OMS benötigen.

 

Xentral

Xentral wurde 2017 gegründet und positioniert sich als modernes Cloud-ERP für KMUs mit einem Umsatz zwischen 1 und 20 Millionen Euro. Es eignet sich gut für Unternehmen, die ihre Systemlandschaft konsolidieren wollen und einen breiten Funktionsumfang suchen.

Stärken:

Die Benutzeroberfläche ist modern und intuitiv gestaltet, was das Onboarding neuer Mitarbeiter erleichtert. Xentral bietet eine breite ERP-Funktionalität, die auch Bereiche wie Einkauf, Finanzen und Controlling solide abdeckt. Als Cloud-native Lösung lässt es sich gut mit gängigen Shopsystemen wie Shopify verbinden.

Gut zu wissen:

Als ERP-Generalist ist Xentral breiter aufgestellt, bietet dafür in spezifischen E-Commerce-Disziplinen nicht immer die gleiche Funktionstiefe wie Spezialsysteme. Für zusätzliche Marktplatz-Anbindungen wird häufig die hauseigene Middleware Xentral Connect oder Drittanbieter eingesetzt.

Preismodell:

Das Preismodell ist volumenbasiert und richtet sich nach dem Jahresumsatz sowie dem Auftragsvolumen. Unbegrenzte Nutzer sind in allen Paketen enthalten. Hinzu kommen häufig Implementierungskosten durch Partner sowie ein verpflichtendes Onboarding.

Wann ist Xentral die richtige Wahl?

Wenn Sie eine modernere Benutzeroberfläche suchen und breite ERP-Module (wie Produktion oder erweiterten Einkauf) wichtiger sind als die tiefen CRM-Features von weclapp. Ideal, wenn der E-Commerce-Anteil moderat bleibt (unter 5 Kanäle).

 

JTL 

JTL ist seit 2008 eine feste Größe im DACH-Raum und verfolgt einen modularen Ansatz. Die Software richtet sich an Händler (€0,5M - €50M), die ihre Prozesse stark um den eigenen Webshop und Amazon/eBay herum aufbauen.

Stärken:

JTL bietet einen niedrigschwelligen Einstieg über die Basis-Lizenz der Warenwirtschaft. Die Community und Dokumentation sind exzellent. Durch den modularen Aufbau zahlen Nutzer oft nur für das, was sie wirklich brauchen.

Gut zu wissen:

JTL-Wawi setzt eine Windows-Umgebung und einen SQL-Server voraus, was internen IT-Aufwand für Wartung, Backups und Updates verursachen kann. Inzwischen sind auch Cloud-Optionen verfügbar, der Kern bleibt jedoch On-Premise-basiert. Die native Marktplatz-Anbindung ist ohne das kostenpflichtige Zusatzmodul eazyAuction auf wenige Kanäle begrenzt. Aufgrund des großen Funktionsumfangs und der technischen Komplexität kann die Einarbeitungszeit umfangreicher ausfallen, ein Aspekt, den auch JTL selbst in eigenen Vergleichen benennt.

Preismodell:

Kosten entstehen primär durch Module, Hosting und den Marktplatz-Connector eazyAuction. Die Basis-Wawi bietet einen niedrigschwelligen Einstieg.

Wann ist JTL die richtige Wahl?

Wenn Sie die volle Kontrolle über Ihre Infrastruktur und Daten bevorzugen (On-Premise) und Ihr Fokus primär auf dem eigenen Shop sowie Amazon und eBay liegt. Besonders geeignet für budgetbewusste Händler mit technischem Know-how.

 

Odoo

Odoo ist eine globale Open-Source-Plattform mit über 20 Jahren Historie. Durch seinen modularen Aufbau bietet es extreme Flexibilität und richtet sich an Unternehmen, die bereit sind, in individuelle Anpassungen zu investieren.

Stärken:

Die Anpassbarkeit ist durch den Open-Source-Code nahezu unbegrenzt. Ein massives globales Ökosystem mit über 50.000 Apps ermöglicht Erweiterungen für fast jeden Geschäftsprozess. Zudem bietet Odoo umfassende Funktionen für Produktion und Fertigung, die weit über den reinen Handel hinausgehen.

Gut zu wissen:

Odoo erfordert in der Regel eine umfangreiche Implementierung, die je nach Projektumfang mit höheren Kosten und einer Laufzeit von mehreren Monaten verbunden sein kann. Die Anbindung an Marktplätze erfolgt in der Regel über Drittanbieter-Apps oder individuelle Entwicklung.

Preismodell:

Pro Nutzer und pro App, wobei die Enterprise-Lizenzen relativ günstig starten, die Projektkosten jedoch hoch sein können.

Wann ist Odoo die richtige Wahl?

Wenn Sie ein internes Entwickler-Team haben und Prozesse benötigen, die kein Standard-ERP abbildet (z.B. komplexe Fertigung neben dem E-Commerce). Wer die Open-Source-Philosophie lebt, ist hier richtig.

 

Billbee

Billbee ist ein spezialisiertes Tool für das Order Management, das sich an kleine Händler und D2C-Brands richtet. Es ist kein vollständiges ERP, sondern auf die Auftragsabwicklung fokussiert.

Stärken:

Der Einstieg ist sehr günstig und das Setup in wenigen Stunden erledigt. Billbee bietet rund 12 native Marktplatz-Anbindungen bei über 120 Gesamt-Integrationen und eine einfache Benutzeroberfläche. Die Automatisierung von Rechnungserstellung und Versandbenachrichtigungen funktioniert zuverlässig.

Gut zu wissen:

Es fehlen klassische ERP-Funktionen wie Einkauf (Purchasing), ein tiefes WMS oder ein PIM. Bei steigendem Auftragsvolumen stößt das System an Skalierungsgrenzen.

Preismodell:

Die Grundgebühr liegt bei 9 € pro Monat, ergänzt durch nutzungsabhängige Gebühren je Transaktion.

Wann ist Billbee die richtige Wahl?

Wenn Sie lediglich eine Lösung zur Auftragsabwicklung benötigen und keine komplexen Beschaffungs- oder Lagerprozesse haben. Ideal für den Start oder für reine FBA-Händler.

 

Afterbuy

Afterbuy ist eine der bekanntesten Multichannel-Lösungen im deutschen Markt. Als Teil der ECOMMERCE ONE Gruppe verfügt Afterbuy über eine breite Nutzerbasis von über 120.000 registrierten Händlern und ist seit über 20 Jahren am Markt. Der Fokus liegt auf der effizienten Abwicklung von Verkäufen über eBay, Amazon und den eigenen Shop.

Stärken:

Die Einstiegskosten sind niedrig (teilweise kostenloser Tarif). Afterbuy bietet gute Automatisierungsmöglichkeiten über Workflow-Regeln und verbindet nativ fünf wichtige Marktplätze sowie weitere über Partner. Die Nutzerbasis ist groß und etabliert.

Gut zu wissen:

Afterbuy ist primär als Multichannel-Abwicklungslösung konzipiert. Die Funktionen für Lagerverwaltung (WMS) und Produktdatenmanagement (PIM) sind auf grundlegende Anforderungen ausgelegt und können bei komplexeren Szenarien an Grenzen stoßen. Die Finanzbuchhaltung erfolgt in der Regel per Export (z. B. DATEV-Format), nicht voll integriert.

Preismodell:

Das Modell ist stufenbasiert, beginnend bei einem kostenlosen Tarif bis hin zu Paketen bei ca. 99,90 Euro pro Monat. Zusätzlich können Transaktionsgebühren anfallen.

Wann ist Afterbuy die richtige Wahl?

Wenn der Fokus rein auf dem Listing und Verkauf auf Marktplätzen liegt und tiefe betriebswirtschaftliche Prozesse (wie in weclapp oder PlentyONE) zweitrangig sind.

 

STRATEGISCHE WEICHENSTELLUNG

Wann PlentyONE die passende Lösung für Sie ist

Die Entscheidung zwischen weclapp und PlentyONE ist eine strategische Weichenstellung. Basierend auf den operativen Anforderungen ist PlentyONE in folgenden Szenarien die überlegene Lösung:

Szenario 1: Multichannel-E-Commerce als Wachstumsmotor

Wenn Ihr Geschäftsmodell auf dem Verkauf physischer Produkte über diverse Kanäle basiert, bietet PlentyONE eine spezialisierte Infrastruktur. Mit über 150 Plattformen können Sie neue Märkte schnell erschließen, ohne auf zusätzliche Drittanbieter-Anbindungen angewiesen zu sein.

Szenario 2: Skalierung über 10 Millionen Euro Umsatz

weclapp ist hervorragend für den Bereich bis 10 Millionen Euro Umsatz optimiert. Darüber hinaus berichten Nutzer vereinzelt von Performance-Herausforderungen bei massiven Datenmengen. PlentyONE ist architektonisch darauf ausgelegt, Transaktionsvolumina von über 100 Millionen Euro und Auftragsspitzen im Hochsaisongeschäft stabil zu verarbeiten.

Szenario 3: Operative Komplexität als Wachstumshemmnis

Nutzen Sie derzeit separate Tools für Shop, Marktplätze, WMS und PIM? Diese Fragmentierung führt zu Datenfehlern und manuellem Aufwand. PlentyONE konsolidiert diese Funktionen in einem System. Die "Automation-First"-DNA sorgt dafür, dass Produktdaten zentral gepflegt und automatisch in alle Kanäle verteilt werden, was den manuellen Aufwand drastisch reduziert.

Szenario 4: Lager & Fulfillment-Komplexität

Sobald Sie mit mehreren Lagerstandorten, externen Logistikern (3PL) oder komplexen Picking-Strategien (z. B. Multi-Order-Picking) arbeiten, können die Lagerverwaltungsfunktionen generalistischer ERP-Systeme an Grenzen stoßen. PlentyONE bietet ein natives, fortgeschrittenes WMS, das speziell für die logistischen Anforderungen des modernen E-Commerce entwickelt wurde.

Szenario 5: Volumenbasierte vs. Nutzerbasierte Kosten

Das nutzerbasierte Lizenzmodell von weclapp kann bei wachsenden Teams zu steigenden Fixkosten führen. Wenn Sie Ihr Lager-Team für das Saisongeschäft aufstocken, steigen die Softwarekosten proportional mit. PlentyONE basiert auf einer monatlichen Grundgebühr mit umsatzbasierter Abrechnung, die Kosten skalieren mit Ihrem Geschäftserfolg, nicht mit der Anzahl der Systemnutzer.

 

Von weclapp zu PlentyONE: Was bei der Migration zu beachten ist

 Der Wechsel eines ERP-Systems wirft verständlicherweise Fragen auf. Viele weclapp-Nutzer sorgen sich um ihre Daten und laufenden Prozesse. Eine strukturierte Vorgehensweise minimiert jedoch Risiken und Ausfallzeiten. 

  • 1.

    Datenübernahme

    Stammdaten wie Artikel, Kunden und Lieferanten werden über standardisierte Import-Tools oder die REST-API migriert. Da PlentyONE ein fortgeschrittenes PIM besitzt, können auch komplexe Datenstrukturen sauber abgebildet werden. Historische Auftragsdaten lassen sich für Referenzzwecke importieren, um die Geschäftshistorie zu wahren. 
  • 2.

    Marktplatz-Listings

    Eine häufige Sorge ist der Verlust des Rankings. Bestehende Listings bei Amazon, eBay oder Kaufland müssen nicht gelöscht werden. PlentyONE kann sich auf bestehende Angebote aufschalten (Mapping), indem Artikelnummern oder SKUs abgeglichen werden. Die Verkaufshistorie und Rankings bleiben so erhalten. 
  • 3.

    Zeitrahmen & Parallelbetrieb

    Je nach Komplexität ist mit einem Migrationszeitraum von etwa 6 bis 12 Wochen zu rechnen. Ein „Phased Go-Live" ermöglicht es, zunächst Kernfunktionen umzustellen und erweiterte Module schrittweise zuzuschalten. 
  • 4.

    Begleitung durch zertifizierte Partner

    Von der Datenmigration über die Systemkonfiguration bis zur Teamschulung stehen zertifizierte PlentyONE-Partner als Ansprechpartner zur Verfügung. So lassen sich auch komplexe Migrationen strukturiert und mit minimalem Risiko umsetzen. 

Welche Lösung überzeugt Sie?

PlentyONE

✓ Cloud-native SaaS-Architektur ohne lokale Server-Abhängigkeit

✓ Über 150 Plattform-Integrationen, zentral gesteuert

✓ Integriertes PIM, OMS und WMS für automatisierte Prozesse

✓ Fokus auf internationale Skalierung und Unified Commerce

weclapp

✓ Starkes CRM und Projektmanagement im ERP integriert

✓ Intuitive Benutzeroberfläche mit kurzer Einarbeitungszeit

✓ Ideal für hybride Geschäftsmodelle (Handel + Dienstleistung)

✓ Mehrfach ausgezeichnet als „ERP-System des Jahres"

 

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Häufige Fragen zu weclapp-Alternativen

  • Warum sollte ich von weclapp zu PlentyONE wechseln?

    Ein Wechsel ist ratsam, wenn der Multichannel-E-Commerce Ihr primärer Wachstumsmotor ist. PlentyONE bietet mit über 150 Plattformen deutlich mehr Reichweite als weclapp (3 native). Zudem profitieren Sie von einem fortgeschrittenen WMS und einer Automatisierung, die speziell für hohe Transaktionsvolumina und Skalierung über 10 Millionen Euro Umsatz ausgelegt ist. 



  • Ist PlentyONE teurer als weclapp?

    Die Preismodelle unterscheiden sich grundlegend: weclapp rechnet pro Nutzer ab, PlentyONE basiert auf einer monatlichen Grundgebühr mit umsatzbasierter Abrechnung. Welches Modell günstiger ist, hängt vom individuellen Geschäftsmodell ab – insbesondere von der Teamgröße und dem Umsatzvolumen. Ein direkter TCO-Vergleich auf Basis Ihrer konkreten Anforderungen ist empfehlenswert. 



  • Kann ich meine bestehenden weclapp-Daten migrieren?

    Ja, ein strukturierter Migrationsprozess stellt sicher, dass Stammdaten wie Produkte, Kunden und Lieferanten sicher übertragen werden. PlentyONE bietet einen DATEV-konformen Export über Partnerlösungen wie JERA oder AccountOne, sodass die buchhalterische Kontinuität gewährleistet bleibt. 



  • Was passiert mit meinen Marketplace-Listings während der Migration?

    Ihre Listings auf Amazon, eBay oder Kaufland bleiben aktiv. Es findet lediglich ein technischer Wechsel der Steuerung im Hintergrund statt. Sie verlieren weder Ihre Rankings noch Ihre Produktrezensionen. 



  • Wie lange dauert die Umstellung auf PlentyONE?

    Die Dauer hängt von der Komplexität Ihrer Daten und Prozesse ab. Typischerweise liegt der Zeitraum zwischen 6 und 12 Wochen. PlentyONE unterstützt diesen Prozess mit einem dedizierten Onboarding-Programm. 



  • Verliere ich die CRM- und Projektmanagement-Funktionen, die weclapp bietet?

    weclapp ist im Bereich Projektmanagement sehr stark. PlentyONE fokussiert sich auf E-Commerce-Exzellenz. CRM-Funktionen sind enthalten, aber für tiefes Projektmanagement empfiehlt sich oft die Kombination aus PlentyONE (für Operations) und einem spezialisierten Tool wie Jira oder HubSpot. 

  • Unterstützt PlentyONE auch kleinere Online-Händler oder nur Enterprise-Kunden?

    PlentyONE bietet skalierbare Editionen von Lite bis Ultimate und richtet sich an Händler in verschiedenen Wachstumsphasen. ür Händler mit überschaubarem Bestellvolumen können schlankere Lösungen einen einfacheren Einstieg bieten. 

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