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Webshop & Storefront FAQ

Brauche ich einen eigenen Webshop neben Marktplätzen?

11.06.2026

Ein eigener Webshop ist für die meisten Händler eine strategisch sinnvolle Ergänzung zu Marktplätzen. Wer ausschließlich über Amazon, Zalando oder eBay verkauft, macht sich vollständig abhängig von Plattformen, deren Regeln, Gebühren und Algorithmen sich jederzeit ändern können. Ein eigener Shop gibt Ihnen die Kontrolle über Ihre Marke, Ihre Kundendaten und Ihre Margen zurück.

Das bedeutet nicht, dass Marktplätze schlecht wären. Im Gegenteil: Sie bieten enorme Reichweite, eingebautes Vertrauen und Zugang zu Millionen von Käuferinnen und Käufern, die Sie allein nie erreichen würden. Die klügste Strategie ist die Kombination aus beidem.

Warum der eigene Shop strategisch wichtig ist

Auf Marktplätzen gehört der Kunde dem Marktplatz, nicht Ihnen. Sie erhalten keine E-Mail-Adressen für Ihr Marketing, können kaum eigene Markenidentität aufbauen und sind bei der Preisgestaltung oft eingeschränkt. Im eigenen Shop dagegen bestimmen Sie das Einkaufserlebnis, bauen eine direkte Kundenbeziehung auf und behalten die volle Marge ohne Verkaufsprovisionen.

Gerade für Hersteller und Marken ist der eigene D2C-Kanal ein entscheidender Hebel für langfristiges Wachstum. Sie können exklusive Produkte oder Bundles anbieten, Ihre Markengeschichte erzählen und Cross-Selling gezielt einsetzen. Zudem sammeln Sie wertvolle Erstpartei-Daten über das Kaufverhalten Ihrer Kunden, die Ihnen auf Marktplätzen verborgen bleiben.

Ein praktisches Beispiel: Wenn Amazon morgen Ihre Gebühren um zwei Prozentpunkte erhöht oder Ihre Produktkategorie stärker reguliert, haben Sie mit einem eigenen Shop einen stabilen zweiten Absatzkanal. Händler, die plötzlich mit veränderten Marktplatz-Algorithmen konfrontiert waren, konnten ihre Umsatzeinbußen oft nur dann kompensieren, wenn sie bereits einen eigenen Shop etabliert hatten. Auch Ihre Sichtbarkeit in Suchmaschinen und AI-gestützten Antworten profitiert von einem eigenen Shop, weil Sie dort Ihre Inhalte frei gestalten und für SEO optimieren können.

Die Margen sprechen ebenfalls eine klare Sprache. Auf Marktplätzen zahlen Sie Verkaufsprovisionen von typischerweise 7 bis 15 Prozent plus Fulfillment-Kosten. Im eigenen Shop fallen diese Gebühren weg. Was bleibt, sind die Kosten für Payment-Anbieter wie PayPal oder Klarna und den Versand. Bei einem Jahresumsatz von 500.000 Euro kann der Unterschied in der Marge fünfstellig sein.

Ein eigener Webshop bringt auch Aufwand mit sich. SEO, Online-Marketing, Conversion-Optimierung und technische Wartung kosten Zeit und Geld. Wer gerade erst startet und wenig Ressourcen hat, fährt oft besser damit, zuerst auf Marktplätzen Erfahrung und Umsatz aufzubauen und den eigenen Shop parallel schrittweise zu entwickeln. Nicht jeder Händler braucht vom ersten Tag an einen perfekten Onlineshop.

PlentyONE macht genau diese Multichannel-Strategie besonders einfach. Die Plattform enthält mit dem PlentyONE Shop bereits einen integrierten, SEO-optimierten Onlineshop, den Sie per Drag-and-Drop im Shop Editor ohne Programmierkenntnisse gestalten können. Es fallen keine zusätzlichen Lizenzkosten an. Gleichzeitig stehen Ihnen Integrationen zu über 150 Marktplätzen und Kanälen zur Verfügung, darunter Amazon, eBay, Zalando, OTTO Market und CHECK24. Produktdaten, Bestände und Aufträge werden zentral als Single Source of Truth verwaltet, sodass Sie jeden Kanal aus einer einzigen Oberfläche bedienen, ohne Daten doppelt pflegen zu müssen.

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