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E-Commerce Grundlagen FAQ

Welche E-Commerce-Shopsysteme gibt es?

15.06.2026

Wer mit dem Onlinehandel startet, stößt schnell auf eine verbreitete Annahme: Ein Shopsystem sei alles, was man für den E-Commerce brauche. In Wahrheit ist der eigene Onlineshop heute nur einer von vielen Vertriebskanälen und ein Shopsystem allein löst weder Ihre Multichannel-Herausforderungen noch Ihre Lagerverwaltung oder Auftragsabwicklung.

Der Markt für E-Commerce-Shopsysteme lässt sich grob in vier Kategorien einteilen:

Open-Source-Systeme wie Shopware, WooCommerce (auf WordPress-Basis) oder Magento (Adobe Commerce) bieten maximale Flexibilität und volle Kontrolle über den Quellcode. Sie können das System anpassen und erweitern, genau nach Ihren Vorstellungen. Der Preis dafür: hoher technischer Aufwand, eigene Server-Infrastruktur, laufende Wartung und regelmäßige Sicherheitsupdates. Für Teams ohne eigene IT-Abteilung wird das schnell zur ernsthaften Belastung.

SaaS-Plattformen wie Shopify nehmen Ihnen das Hosting und die technische Wartung ab. Der Einstieg ist schnell, die Bedienung übersichtlich, die monatlichen Kosten überschaubar. Für den reinen Shop-Betrieb auf einem einzigen Kanal eine solide Wahl. Sobald Sie aber auf Amazon, Zalando, OTTO Market oder Kaufland expandieren wollen, brauchen Sie zusätzliche Apps, Plugins und Schnittstellen, mit allen damit verbundenen Zusatzkosten, steigender Komplexität und potenziellen Bruchstellen in Ihren Datenflüssen. Auch die Lagerverwaltung und Auftragsabwicklung müssen dann separat gelöst werden.

Enterprise-Commerce-Plattformen wie Salesforce Commerce Cloud oder SAP Commerce richten sich an Großunternehmen mit sehr komplexen Anforderungen und entsprechend hohen Budgets. Die Implementierung dauert oft Monate, erfordert spezialisierte Berater und die laufenden Kosten sind erheblich.

Und dann gibt es den Ansatz, der zunehmend an Bedeutung gewinnt: All-in-One-Plattformen, die Shop, Marktplatzanbindung, Warenwirtschaft und Auftragsabwicklung in einer einzigen Lösung vereinen. Statt mehrere Systeme zu integrieren und synchron zu halten, arbeiten Sie in einer Plattform mit einer zentralen Datenbasis als Single Source of Truth für alle Kanäle.

Worauf es bei der Wahl wirklich ankommt

Was Sie bedenken sollten: Die Wahl des Shopsystems ist keine rein technische Entscheidung. Sie bestimmt, wie schnell Sie neue Kanäle anbinden, wie effizient Ihre Prozesse laufen und wie viel Zeit Ihr Team mit Systemintegration statt mit Wachstum verbringt. Ein System, das heute passt, kann morgen zum Engpass werden, wenn Ihre Kanalstrategie wächst. Fragen Sie sich deshalb: Brauche ich ein reines Shopsystem oder eine Plattform, die meinen gesamten E-Commerce-Prozess abdeckt?

PlentyONE verfolgt genau den All-in-One-Ansatz und ist als E-Commerce-ERP- und Multichannel-Plattform speziell für die Anforderungen des Onlinehandels konzipiert. Der integrierte PlentyONE Shop ist im System enthalten, ohne separate Grundgebühr. Gleichzeitig stehen Integrationen zu über 150 Marktplätzen und Vertriebskanälen bereit, darunter Amazon, Zalando, OTTO Market, Kaufland, bol.com und Galaxus. Produktdaten, Bestände und Aufträge laufen zentral zusammen, Zahlungsanbieter wie PayPal und Klarna sind integriert, und direkt in PlentyONE automatisieren Sie Prozesse visuell per Drag-and-Drop ohne externen Entwicklerbedarf. Dank REST API und CSV-Import bleibt PlentyONE auch offen für Anbindungen an externe Systeme, die Sie weiterhin nutzen möchten.

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