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Skalierung & Wachstum FAQ

Wie bereite ich mich auf Peak-Zeiten wie Black Friday vor?

11.06.2026

Bevor Sie sich mit konkreten Maßnahmen für den Black Friday beschäftigen, sollten Sie sich fragen, ob Ihr System und Ihre Prozesse den Stresstest bestehen, wenn sich das Bestellvolumen innerhalb weniger Stunden verdreifacht. Peak-Zeiten wie Black Friday, Cyber Monday oder das Weihnachtsgeschäft legen schonungslos offen, wo operative Schwachstellen liegen. Wer erst am Tag selbst merkt, dass die Infrastruktur nicht mithält, hat bereits verloren.

Die Vorbereitung beginnt Wochen, besser Monate vorher. Drei Bereiche entscheiden über Erfolg oder Frust: Bestandsplanung, Prozessstabilität und Kanalsteuerung.

Bestandsplanung: Rechtzeitig und datenbasiert disponieren

Analysieren Sie die Verkaufsdaten der letzten Peak-Perioden. Welche Produkte waren die Topseller? Wo gab es Überbestände, die danach abgeschrieben werden mussten? Stimmen Sie Ihre Einkaufsmengen frühzeitig mit Lieferanten ab, idealerweise drei bis vier Monate vor dem Event, und planen Sie Pufferbestände für die umsatzstärksten Artikel ein. Nichts schadet dem Black-Friday-Geschäft mehr als ein ausverkauftes Sortiment um 11 Uhr morgens. Gleichzeitig binden Überbestände nach dem Peak Kapital und Lagerfläche. Die Balance zu finden erfordert belastbare Daten und frühzeitige Planung.

Prozessstabilität: Automatisieren, was automatisierbar ist

Manuelle Arbeitsschritte, die im Normalgeschäft tolerierbar sind, werden unter Peak-Last zum Flaschenhals. Versandbestätigungen, Rechnungserstellung, Bestandsaktualisierungen auf allen Kanälen, Statusmeldungen an Marktplätze wie OTTO Market oder Zalando: All das muss automatisch und fehlerfrei laufen. Testen Sie Ihre Automatisierungen vor dem Peak mit realistischen Szenarien. Simulieren Sie ein Vielfaches des normalen Bestellvolumens und prüfen Sie, ob alle Prozesse sauber durchlaufen. Prüfen Sie außerdem, ob Ihre Versanddienstleister Kapazitäten bestätigt haben und ob Retourenprozesse für das erwartete Volumen ausgelegt sind.

Vergessen Sie nicht den Kundenservice: Bei dreifachem Bestellvolumen kommen auch dreimal so viele Rückfragen. E-Mail-Vorlagen für die häufigsten Anliegen, automatische Versandbenachrichtigungen mit Tracking-Information und ein vorbereiteter FAQ-Bereich auf Ihrer Website reduzieren den Andrang erheblich.

Kanalsteuerung: Gezielt statt flächendeckend

Nicht jede Aktion muss auf jedem Marktplatz gleichzeitig laufen. Steuern Sie Preise und Verfügbarkeiten gezielt je Kanal, um Margen zu schützen und Überverkäufe zu vermeiden. Auf Kanälen mit hohen Provisionen kann ein geringerer Rabatt sinnvoller sein als die gleiche Aktion wie im eigenen Shop. Bedenken Sie auch, dass einige Marktplätze eigene Black-Friday-Aktionsprogramme haben, bei denen Sie sich rechtzeitig anmelden müssen. Die zentrale Verwaltung aller Kanäle spart hier wertvolle Zeit und verhindert, dass einzelne Plattformen vergessen werden.

Vergessen Sie zudem nicht die Phase nach dem Peak: Die Retourenquote steigt erfahrungsgemäß in den Wochen nach dem Black Friday deutlich an. Planen Sie Kapazitäten für die Retourenbearbeitung ein und stellen Sie sicher, dass zurückgesendete Ware schnell wieder als verfügbarer Bestand eingebucht werden kann.

Eines sollten Sie allerdings realistisch einschätzen: Kein System der Welt kompensiert fehlende Vorbereitung. Wenn die Ware nicht rechtzeitig im Lager liegt, das Team nicht eingearbeitet ist oder die Versandpartner keine Kapazität bestätigt haben, hilft auch die beste Technologie nur begrenzt.

PlentyONE bietet für Peak-Zeiten die nötige Infrastruktur. Die zentrale Bestandssynchronisierung verhindert Überverkäufe über alle Kanäle mit kurzen Sync-Intervallen, selbst bei massiv erhöhtem Bestellaufkommen. Direkt in PlentyONE automatisieren Sie Versandbestätigungen, Rechnungserstellung und Statusaktualisierungen ohne manuellen Eingriff. Die kanalspezifische Preisgestaltung und Listingverwaltung ermöglichen es, Aktionen gezielt pro Marktplatz zu steuern, ob auf Amazon, Zalando, Kaufland, CHECK24 oder im eigenen PlentyONE Shop.

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