Wie funktioniert ein Datenimport aus anderen E-Commerce-Systemen?
Der Systemwechsel im E-Commerce scheitert selten an der neuen Plattform – er scheitert an der Datenmigration. Viele Händler unterschätzen, wie komplex es ist, Produktdaten, Kundenstammdaten, Bestellhistorien und Lagerbestandsinformationen von einem System in ein anderes zu übertragen. Dabei ist genau dieser Schritt entscheidend für einen erfolgreichen Wechsel.
Im Kern funktioniert ein Datenimport in drei Phasen. Zuerst werden die Daten aus dem Quellsystem exportiert, meist als CSV-Dateien oder über eine REST API. Dann werden die Daten bereinigt und in das Format des Zielsystems umgewandelt. Und schließlich werden sie importiert und validiert.
Die drei Phasen im Detail
In der Exportphase holen Sie alle relevanten Daten aus Ihrem bisherigen System. Dazu gehören Artikelstammdaten mit Varianten, Preisen und Beschreibungen, Kundendaten mit Adressen und Kaufhistorie, offene Aufträge und aktuelle Lagerbestände. Je nach Altsystem stehen dafür unterschiedliche Exportformate zur Verfügung. CSV ist der gängigste Weg, aber auch XML oder JSON kommen vor.
Die Transformationsphase ist die aufwändigste. Hier müssen Sie sicherstellen, dass Datenfelder korrekt zugeordnet werden. Was in System A „Artikelnummer“ heißt, ist in System B vielleicht die „SKU“. Attribute, Kategorien und Eigenschaftswerte müssen übersetzt und gegebenenfalls konsolidiert werden. Fehler in dieser Phase pflanzen sich durch das gesamte System fort.
In der Importphase werden die aufbereiteten Daten in das neue System geladen, entweder per Dateiupload, per API oder über spezielle Import-Tools. Anschließend folgt eine Validierung: Stimmen die Mengen? Sind alle Varianten korrekt angelegt? Passen die Preise?
Planen Sie realistisch: Ein sauberer Datenimport braucht Zeit, oft mehrere Wochen. Nutzen Sie den Wechsel als Gelegenheit, Ihre Datenqualität zu verbessern, statt fehlerhafte Altdaten blind zu übernehmen.
PlentyONE unterstützt den Datenimport sowohl per CSV als auch über die umfangreiche REST API. Produktdaten, Kontakte, Aufträge und Bestände lassen sich strukturiert importieren. Ein zentrales Datenmanagement sorgt dafür, dass importierte Daten als zentrale, konsistente Datenbasis für alle angebundenen Kanäle dienen. PlentyONE lässt sich dabei wahlweise als All-in-One-Plattform betreiben oder flexibel an Ihr bestehendes ERP andocken. Zusätzlich bietet PlentyONE strukturierte Onboarding-Programme und ein Partnernetzwerk, das Sie bei der Migration begleitet.
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