Wie wechsle ich von Shopify zu einer E-Commerce-ERP-Lösung?
Wichtiger als die Frage, wie Sie von Shopify wechseln, ist die Frage, warum Sie es tun und was das neue System können muss, das Shopify nicht liefert. Der häufigste Grund für den Wechsel: Shopify stößt an seine Grenzen, sobald echtes Multichannel-Management, Lagerverwaltung und Auftragsautomatisierung gefragt sind.
Shopify ist eine starke Onlineshop-Lösung. Aber es ist keine E-Commerce-ERP-Plattform. Wenn Sie neben dem eigenen Shop auch auf Amazon, eBay, Zalando oder OTTO Market verkaufen, Bestände über mehrere Lager synchronisieren und Aufträge aus verschiedenen Kanälen zentral abwickeln wollen, stoßen Sie mit Shopify schnell an Grenzen, die nur durch teure Apps und Workarounds lösbar sind. Viele Händler berichten, dass sie monatlich 200 bis 500 Euro allein für Shopify-Apps ausgeben, die Basisfunktionen einer ERP-Plattform nachbilden.
Der Migrationsprozess in fünf Schritten
Schritt 1: Dateninventur. Listen Sie alle Daten auf, die migriert werden müssen: Produktstammdaten mit Varianten, Kundenkonten, Bestellhistorie und SEO-relevante URL-Strukturen. Besonders bei Produktdaten ist Sorgfalt gefragt, da Shopify-spezifische Felder wie Tags oder Metafields auf die Datenstruktur des Zielsystems gemappt werden müssen.
Schritt 2: Parallelbetrieb planen. Schalten Sie nicht von heute auf morgen um. Ein Parallelbetrieb von zwei bis vier Wochen gibt Ihnen Sicherheit, dass alle Prozesse im neuen System laufen, bevor Sie Shopify abschalten.
Schritt 3: Produktdaten exportieren und transformieren. Shopify bietet CSV-Exporte für Produkte und Kunden. Diese Daten müssen aufbereitet und in das Format des Zielsystems gebracht werden. Planen Sie hierfür ausreichend Zeit ein, denn erfahrungsgemäß ist die Datentransformation der aufwändigste Teil der Migration.
Schritt 4: Marktplatzanbindungen neu einrichten. Wenn Sie bisher Shopify-Apps für Marktplätze genutzt haben, müssen diese Anbindungen im neuen System konfiguriert werden. Achten Sie darauf, dass während der Umstellung keine Bestellungen verloren gehen und Lagerbestände korrekt synchronisiert bleiben.
Schritt 5: Testen, testen, testen. Prüfen Sie Bestellprozesse, Zahlungsabwicklung und Versandworkflows, bevor Sie live gehen. Bestellen Sie selbst in jedem Kanal und verfolgen Sie den kompletten Auftragsprozess bis zur Zustellung.
Eine saubere Migration dauert typischerweise vier bis acht Wochen. Wer den Aufwand unterschätzt, riskiert Datenverluste oder Ausfallzeiten im Verkauf. Planen Sie außerdem Schulungszeit für Ihr Team ein, denn ein neues System bedeutet auch neue Arbeitsabläufe im Lager und im Kundenservice.
PlentyONE bietet für den Wechsel von Shopify eine dedizierte Shopify-Schnittstelle, über die sich Bestellungen und Produktdaten synchronisieren lassen, was einen sanften Übergang statt eines harten Schnitts ermöglicht. Gleichzeitig erhalten Sie mit PlentyONE alles, was bei Shopify fehlt: integrierte Lagerverwaltung, Integrationen zu über 150 Kanälen und Marktplätzen, Auftragsautomatisierung direkt in PlentyONE und einen eigenen PlentyONE Shop inklusive.
30 Tage kostenlos und unverbindlich testen
Starten Sie in wenigen Minuten und testen Sie PlentyONE unverbindlich mit Ihrem individuellem Testsystem