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Auf refurbed verkaufen: Der Marktplatz-Guide für Händler

Auf refurbed zu verkaufen heißt: Zugang zu 486 Millionen potenziellen Konsumenten in 24 europäischen Märkten, aber auch strenge Grading-Vorgaben, mindestens 12 Monate Garantiepflicht und ein transparenter Preiswettbewerb. Dieser Guide zeigt Refurbishern und Elektronik-Händlern, wie das Onboarding abläuft, welche Anforderungen ans Grading gelten und wie Sie refurbed effizient in Ihren Multichannel-Vertrieb integrieren.

Wer nach „refurbed verkaufen“ sucht, meint oft den Verkauf eines gebrauchten Smartphones als Privatperson. Dieser Artikel behandelt jedoch nicht den BuyBack-Prozess.

Stattdessen richtet sich der Guide an gewerbliche Händler, Refurbisher und Elektronik-Spezialisten, die generalüberholte Produkte professionell verkaufen und refurbed.com als zusätzlichen Vertriebskanal nutzen möchten.

Sie erfahren, welche Voraussetzungen für den Verkauf auf refurbed gelten, wie das Grading-System funktioniert, welche Gebühren üblich sind und wie sich der Marktplatz effizient in bestehende Systeme integrieren lässt.

Inhaltsverzeichnis

  • refurbed als Marktplatz: Ankauf an refurbed vs. Verkauf als Händler
  • Für wen lohnt sich der Verkauf auf dem refurbed Marktplatz?
  • Voraussetzungen und Onboarding: refurbed Verkäufer werden
  • Produktanforderungen: Grading, Qualität und Garantie
  • Gebühren und Provisionen auf dem refurbed Marktplatz
  • Auf refurbed verkaufen: Vorteile und Nachteile im Überblick
  • refurbed im Multichannel-Setup managen
  • Fazit: Refurbed als skalierbarer Vertriebskanal
  • Häufig gestellte Fragen zum Verkaufen auf refurbed

refurbed als Marktplatz: Ankauf an refurbed vs. Verkauf als Händler

Die 2017 in Wien gegründete Plattform refurbed hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Es ist essenziell zu verstehen, dass refurbed selbst keine eigenen Werkstätten betreibt und die Geräte nicht selbst aufbereitet. Das Unternehmen agiert als reiner Marktplatzvermittler. Es stellt die technologische Infrastruktur, das Marketing und die Reichweite zur Verfügung, während unabhängige, gewerbliche Partner aus ganz Europa die eigentlichen Produkte listen, verkaufen und versenden.

Um die Plattformmechanik vollständig zu durchdringen, muss man die beiden völlig unterschiedlichen Programme des Unternehmens strikt voneinander trennen. Auf der einen Seite steht das Programm „refurbed BuyBack". Hierbei handelt es sich um den Ankauf von Altgeräten von Privatpersonen. Auf der anderen Seite steht das Seller-Programm. Dies ist der geschlossene B2B-Bereich, in dem Sie sich bewerben können, um refurbed Händler zu werden und Ihre aufbereiteten Waren an Endkunden zu veräußern.

Die Marktdaten sprechen eine deutliche Sprache und untermauern die Relevanz dieses Kanals. refurbed hat die Marke von 3 Milliarden Euro an kumuliertem Außenumsatz-Volumen (GMV) überschritten. Nach einer Expansionsphase ist der Marktplatz mittlerweile in 24 europäischen Märkten aktiv. Für Händler bedeutet dies den potenziellen Zugang zu einem kombinierten Markt von 486 Millionen Konsumenten. Besonders das Premium-Segment innerhalb der generalüberholten Waren wächst überproportional stark, was höhere Durchschnittswarenkörbe und potenziell bessere Margen für qualitätsführende Seller verspricht.

Für wen lohnt sich der Verkauf auf dem refurbed Marktplatz?

Lohnt sich der Aufwand, einen komplett neuen Marktplatz in die eigene Vertriebsstrategie aufzunehmen? Diese Frage stellen sich sowohl aufstrebende KMU-Händler als auch etablierte Enterprise-Unternehmen. Die Antwort hängt stark von Ihrem Sortiment, Ihren Aufbereitungskapazitäten und Ihrer operativen Exzellenz ab.

Grundsätzlich richtet sich der refurbed Marktplatz an gewerbliche Händler und spezialisierte Refurbisher, die über einen professionellen, nachvollziehbaren und skalierbaren Aufbereitungsprozess verfügen. Wenn Sie Elektronikartikel wie Smartphones, Laptops, Tablets, Smartwatches oder auch Haushaltsgeräte in großen Stückzahlen sourcen, prüfen, reparieren und reinigen können, ist refurbed ein logischer Vertriebskanal. Die Plattform bietet Ihnen eine hochgradig vorqualifizierte Zielgruppe. Die Nutzer, die refurbed besuchen, haben die bewusste Kaufentscheidung für ein gebrauchtes, aber neuwertiges Gerät bereits getroffen. Sie müssen keine Überzeugungsarbeit mehr für das Konzept „Refurbished" leisten, sondern lediglich durch Preis, Zustand und Service überzeugen.

Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bietet der Marktplatz die Chance, ohne gigantische eigene Marketingbudgets sofort internationale Sichtbarkeit zu erlangen. Die Hürde für den Markteintritt in andere europäische Länder wird durch die vorhandene Infrastruktur von refurbed massiv gesenkt. Enterprise-Händler hingegen nutzen den Kanal oft, um Überbestände abzuverkaufen, Retourenware aus dem Erstmarkt (B-Ware) nach einer Aufbereitung profitabel zu monetarisieren oder ihre Marktanteile im Re-Commerce-Sektor strategisch auszubauen.

Ein kritischer Erfolgsfaktor für beide Unternehmensgrößen ist die Fähigkeit, die strengen Service-Level-Agreements (SLAs) des Marktplatzes dauerhaft zu erfüllen. Wer auf refurbed verkaufen möchte, muss nicht nur exzellente Ware liefern, sondern auch bei der Beantwortung von Kundenanfragen, der Abwicklung von Garantiefällen und der Einhaltung von Versandzeiten absolut professionell agieren. Händler, die ihre Prozesse noch manuell über Tabellenkalkulationen steuern, werden hier schnell an ihre Grenzen stoßen.

Voraussetzungen und Onboarding: refurbed Verkäufer werden

Der Weg zum aktiven Seller auf refurbed ist kein offener Self-Service-Prozess, bei dem man sich mit wenigen Klicks registriert und sofort loslegt. Der Marktplatz schützt seine Marke und das Vertrauen der Endkunden durch einen kuratierten Onboarding-Prozess.

Um refurbed Verkäufer zu werden, müssen Sie sich zunächst aktiv über das Business-Portal (business.refurbed.de) bewerben. In diesem Schritt prüft das Account-Management-Team von refurbed Ihr Unternehmen auf Herz und Nieren. Zu den grundlegenden Voraussetzungen gehört ein nachweislich gewerbliches Profil. Sie müssen ein angemeldetes Unternehmen sein und über eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer verfügen. Darüber hinaus wird Ihr Aufbereitungsprozess durchleuchtet. refurbed verlangt von seinen Partnern, dass die Geräte nicht nur optisch gereinigt, sondern technisch vollständig geprüft und bei Bedarf mit hochwertigen Ersatzteilen instand gesetzt werden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Onboardings ist die rechtliche und prozessuale Verpflichtung. Als Händler müssen Sie die strengen Qualitäts- und Garantiestandards des Marktplatzes akzeptieren. Dazu gehört die Übernahme einer Garantie von mindestens 12 Monaten auf jedes verkaufte Gerät sowie die Gewährleistung eines reibungslosen, kostenlosen Rückversands für den Endkunden. Auch die Einhaltung von definierten Versand- und Servicelevels wird vertraglich fixiert und im laufenden Betrieb durch ein internes Qualitätsmanagement-Team von refurbed kontinuierlich überwacht.

Tipp für das Sourcing von Ware: Wer als Refurbisher Aufbereitungs-Rohmaterial benötigt, bezieht dieses üblicherweise direkt von Großunternehmen, Telekommunikationsanbietern oder spezialisierten B2B-Großhändlern. Mehrere Hundert Geräte aus Firmen-Auslaufzyklen sind eine typische Quelle für skalierbare Sortimente.

Sobald Ihre Bewerbung akzeptiert wurde, erhalten Sie Zugang zum Seller-Backend. Hier beginnt die eigentliche operative Arbeit: Das Anlegen der Produkte, das Mapping der Kategorien und die Anbindung an Ihre zentrale Warenwirtschaft.

Produktanforderungen: Grading, Qualität und Garantie

Standardisierung ist das Fundament jedes erfolgreichen Marktplatzes. Da Endkunden die gebrauchten Geräte vor dem Kauf nicht physisch begutachten können, müssen sie sich blind auf die Zustandsbeschreibungen verlassen können. Wenn Sie auf refurbed verkaufen, unterliegen Ihre Produkte einem strikten Grading-System.

Die Aufbereitung eines Gerätes umfasst laut Plattformvorgaben bis zu 40 einzelne Prüf- und Reparaturschritte. Die Produkte müssen am Ende dieses Prozesses „neuwertig" sein, sie müssen einwandfrei funktionieren und dürfen nur die optischen Gebrauchsspuren aufweisen, die der jeweiligen Zustandsklasse entsprechen. refurbed teilt die Geräte in vier verbindliche Kategorien ein:

Zustandsklasse

Optischer Zustand

Technischer Zustand

Markttrend

Premium

Identisch zu neu, keine Kratzer

Wie neu, Akkukapazität oft bei 100 %

Am stärksten wachsendes Segment

Exzellent

Wie neu, höchstens minimale Mikrokratzer

Geprüft und voll funktionsfähig

Hohe Nachfrage, Standard für Top-Seller

Sehr gut

Leichte Gebrauchsspuren, z. B. kleine Kratzer

Geprüft und voll funktionsfähig

Für preissensiblere Käufer

Gut

Deutliche Gebrauchsspuren, z. B. Kratzer oder leichte Dellen

Geprüft und voll funktionsfähig

Einstiegssegment mit Fokus auf Funktion

Neben dem optischen Zustand ist die Garantiepflicht ein zentraler Baustein des Käuferschutzes. Sie als Händler sind verpflichtet, dem Endkunden eine Garantie von mindestens 12 Monaten einzuräumen. In einigen Kategorien oder bei speziellen Aktionen wird diese Garantiezeit werblich sogar auf bis zu 36 Monate ausgeweitet. Dies bedeutet für Sie ein kalkulatorisches Risiko, das in die Preisgestaltung einfließen muss. Zudem ist ein kostenloser Rückversand im Falle eines Defekts oder eines Widerrufs zwingend vorgeschrieben.

Hinsichtlich der Verpackung bietet refurbed den Händlern eine gewisse Flexibilität. Eine Originalverpackung des Herstellers (z. B. der originale Apple- oder Samsung-Karton) ist nicht zwingend erforderlich. Sie können die Geräte in einer neutralen weißen oder braunen Box versenden. Alternativ ist auch die Nutzung einer eigenen, gebrandeten Händler-Box zulässig, solange diese professionell wirkt und ausreichend Schutzmaterial enthält, um Transportschäden zu vermeiden.

Gebühren und Provisionen auf dem refurbed Marktplatz

Die Kostenstruktur ist für jeden Händler die entscheidende Metrik, wenn es um die Prüfung eines neuen Vertriebskanals geht. Wie finanziert sich refurbed und welche Kosten kommen auf Sie als Seller zu?

Das Geschäftsmodell von refurbed basiert auf einem kommissionsbasierten System. Das bedeutet, dass Sie als Händler pro erfolgreich verkauftem Artikel einen prozentualen Anteil des Verkaufspreises an den Marktplatz abtreten. Es ist wichtig zu betonen, dass refurbed keine pauschale, öffentlich einsehbare Provisionsliste publiziert. Die genauen Konditionen und Prozentsätze werden individuell während des Seller-Onboardings und durch das Account-Management verhandelt. Sie variieren stark je nach Produktkategorie, dem Zustand der Ware und dem zu erwartenden Verkaufsvolumen Ihres Unternehmens.

Um Ihnen dennoch eine kaufmännische Orientierung zu geben, lohnt sich ein Blick auf die branchenüblichen Marktplatz-Provisionen im deutschen Onlinehandel. Die folgende Tabelle zeigt allgemeine Spannen großer Plattformen.

Marktplatz (Beispiele)

Typische Provisionsspanne (Branchen-Orientierung)

Amazon (Verkaufstarif Professionell)

ca. 7 % – 15 % (kategorieabhängig)

OTTO

ca. 7 % – 15 %

Kaufland Global Marketplace

ca. 7 % – 15 %

Zalando (Partnerprogramm)

streng kategorieabhängig, individuell verhandelt

Bitte beachten Sie: Dies sind keine spezifischen Zahlen von refurbed, sondern dienen lediglich der Einordnung des Marktumfelds.

Was erhalten Sie als Händler im Gegenzug für diese Kommission? Die Marktplatz-Provision deckt typischerweise massive Kostenblöcke ab, die Sie bei einem reinen Direct-to-Consumer-Ansatz (D2C) im eigenen Onlineshop selbst tragen müssten. Dazu gehören die enorme internationale Reichweite und das Marketing von refurbed, das Hosting der Plattform, die Bereitstellung der Verkäufer-Tools sowie die Mechanismen für den Käufer- und Verkäuferschutz. Gerade die Akquisekosten für Neukunden (Customer Acquisition Cost, CAC) sind im Elektronikbereich extrem hoch – diese übernimmt der Marktplatz für Sie.

Auf refurbed verkaufen: Vorteile und Nachteile im Überblick

Kein Vertriebskanal ist perfekt. Wer als Händler langfristig erfolgreich sein will, muss die Stärken einer Plattform nutzen und gleichzeitig proaktive Strategien entwickeln, um die systembedingten Schwächen abzufedern. Ein ehrlicher Blick auf die Vor- und Nachteile schützt vor bösen Überraschungen im operativen Alltag.

Auf der Habenseite steht zweifellos das enorme Wachstum der Nische. Mit über 160.000 Trustpilot-Bewertungen, die überwiegend positiv ausfallen, hat refurbed ein starkes Markenvertrauen bei den Konsumenten aufgebaut. Sie profitieren von einer kaufbereiten Zielgruppe und der Expansion in 24 Märkte.

Gleichzeitig sollten Händler die operativen Anforderungen des Marktplatzes realistisch einplanen. Dazu gehören klare Prozesse für Kundenservice, Garantie- und Rückgabeabwicklung sowie eine saubere Abstimmung zwischen Händler, Plattform und gegebenenfalls weiteren Dienstleistern. Eine verlässliche Bearbeitung ist wichtig, da Serviceerfahrungen auch auf die Wahrnehmung des Händlers einzahlen können. Zudem bewegen sich Anbieter in einem transparenten Wettbewerbsumfeld, in dem Preise, Produktzustand und Servicequalität eng miteinander verglichen werden.

Vorteile für Händler

Nachteile & Herausforderungen

Zugang zu einer kaufkräftigen Zielgruppe in 24 europäischen Märkten

Hoher Margendruck durch direkten Preiswettbewerb

Vorqualifizierter Traffic für generalüberholte Elektronik

Nischen-Fokus, kein Allround-Marktplatz

Marketing und Neukundenakquise durch refurbed

Strenge Plattformregeln und hohe Service-Anforderungen

Positives Markenumfeld durch Nachhaltigkeits-Fokus

Operativer Mehraufwand bei Listings, Retouren und Grading

Dieser operative Mehraufwand darf nicht unterschätzt werden. Jeder zusätzliche Kanal bedeutet mehr Komplexität in der Datenpflege.

refurbed im Multichannel-Setup managen

Stellen Sie sich vor, Sie listen 500 aufbereitete iPhones im Zustand „Exzellent". Sie verkaufen diese Geräte parallel in Ihrem eigenen Onlineshop, auf Amazon, Kaufland und nun auch auf refurbed. Wenn an einem Black-Friday-Wochenende plötzlich 50 Bestellungen über refurbed eingehen, muss Ihr Lagerbestand auf allen anderen Kanälen unverzüglich aktualisiert werden. Geschieht dies nicht, verkaufen Sie Ware, die Sie gar nicht mehr besitzen. Die Folge: Stornierungen, verärgerte Kunden und im schlimmsten Fall die Sperrung Ihres Verkäuferkontos durch den Marktplatz.

Genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen im E-Commerce. Die manuelle Pflege von Beständen, das händische Hochladen von Trackingnummern und das isolierte Bearbeiten von Retouren in verschiedenen Portalen sind massive Wachstumsbremsen. Wer als Lösung für Multichannel-Seller auf einen Tool-Flickenteppich setzt, verliert den Überblick und wertvolle Marge an ineffiziente Prozesse.

Um refurbed profitabel zu betreiben, benötigen Sie eine zentrale Schaltzentrale. Mit einer E-Commerce-ERP- und Multichannel-Plattform wie PlentyONE steuern Sie Ihr gesamtes Geschäft aus einem einzigen System heraus. refurbed lässt sich nahtlos als Integration in das PlentyONE-Ökosystem einbinden.

Sie pflegen Ihre Artikeldaten, inklusive der spezifischen Attribute für das Grading (Zustandsklasse), genau einmal im System. Über intelligente Channel Maps werden diese Daten automatisch auf die spezifischen Anforderungen von refurbed gemappt. Geht eine Bestellung ein, wird der Bestand über alle angebundenen Kanäle (150+ Vertriebskanäle) hinweg synchronisiert. Der Auftrag fließt direkt in Ihr zentrales Order Management, das Etikett für den Versand wird gedruckt und die Tracking-Informationen werden automatisch an refurbed zurückgemeldet.

Auch die Retourenabwicklung – ein kritischer Kostenfaktor bei generalüberholter Elektronik – lässt sich zentral und automatisiert steuern. Wenn ein Gerät im Rahmen der Garantie zurückkommt, erfassen Sie den Wareneingang, dokumentieren den Defekt und stoßen die Erstattung oder den Austausch direkt aus PlentyONE an. So verwandeln Sie operativen Mehraufwand in einen skalierbaren, reibungslosen Prozess.

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Fazit: Refurbed als skalierbarer Vertriebskanal

Der Markt für generalüberholte Produkte ist längst aus seiner Nische herausgewachsen und hat sich zu einem milliardenschweren Segment im europäischen E-Commerce entwickelt. Für professionelle Händler und Refurbisher bietet der Verkauf auf refurbed eine hervorragende Möglichkeit, von diesem Trend zu profitieren. Die Plattform liefert die Reichweite, das Marketing und eine kaufbereite Zielgruppe.

Der Erfolg auf diesem Marktplatz ist jedoch kein Selbstläufer. Die strengen Anforderungen an das Grading, die verpflichtenden Garantieleistungen und der transparente Wettbewerb erfordern operative Exzellenz. Nur wer seine Prozesse im Griff hat, Fehlerquoten minimiert und seine Bestände über alle Verkaufskanäle hinweg synchronisiert, wird hier nachhaltig Margen erwirtschaften. Wer diese Hausaufgaben macht und auf eine solide Systemlandschaft setzt, findet in refurbed einen starken, zukunftssicheren Vertriebspartner.

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Häufig gestellte Fragen zum Verkaufen auf refurbed

Hier finden Sie die Antworten auf die häufigsten Fragen rund um den Verkauf auf refurbed.

Was ist der Unterschied zwischen refurbed BuyBack und dem Seller-Programm?

Das BuyBack-Programm richtet sich an Privatpersonen (oder Unternehmen), die alte Geräte an refurbed verkaufen möchten. Das Seller-Programm (business.refurbed.de) ist für gewerbliche Händler gedacht, die generalüberholte Ware über den Marktplatz an Endkunden verkaufen wollen.

Muss ich die Geräte in der Originalverpackung versenden?

Nein, eine Originalverpackung ist nicht zwingend erforderlich. Sie können neutrale weiße oder braune Kartons verwenden oder Ihre eigene, gebrandete Händlerverpackung nutzen. Wichtig ist lediglich, dass die Verpackung professionell ist und das Gerät sicher vor Transportschäden schützt.

Wie lange muss ich Garantie auf die Geräte geben?

Als Verkäufer auf refurbed sind Sie verpflichtet, dem Endkunden eine Garantie von mindestens 12 Monaten zu gewähren. In dieser Zeit müssen Sie bei Defekten, die nicht durch Eigenverschulden des Kunden entstanden sind, nachbessern, austauschen oder erstatten. Zudem ist der Rückversand für den Kunden kostenlos anzubieten.

Kann ich über refurbed auch international verkaufen?

Ja, das ist einer der größten Vorteile der Plattform. refurbed ist in 24 Märkten aktiv. Wenn Ihre Logistik und Ihre rechtlichen Rahmenbedingungen es zulassen, können Sie Ihre aufbereiteten Produkte einer europäischen Zielgruppe von fast einer halben Milliarde Konsumenten anbieten.

Welche Software hilft mir bei der Anbindung an refurbed?

Um Bestände, Listings, Aufträge und Retouren nicht manuell im refurbed-Backend pflegen zu müssen, empfiehlt sich die Nutzung einer E-Commerce-ERP- und Multichannel-Plattform. PlentyONE bietet entsprechende Integrationen, um refurbed neben Ihrem eigenen Onlineshop und anderen Marktplätzen zentral zu steuern.

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