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Reporting & Analytics FAQ

Wie erstelle ich automatisierte E-Commerce-Berichte für mein Team?

19.06.2026

Fragen Sie sich lieber: Welche Berichte braucht Ihr Team wirklich und wer liest sie überhaupt? Ein automatisierter Bericht, den niemand liest, kostet Aufwand und liefert keinen Mehrwert. Bevor Sie Automatisierung einrichten, sollten Sie klären: Welche Kennzahlen treiben Entscheidungen? Wer braucht welche Daten in welchem Rhythmus?

Im E-Commerce sind die relevantesten Berichte oft dieselben: tägliche Umsatzübersichten nach Kanal, wöchentliche Bestands- und Nachbestellberichte, monatliche Performance-Vergleiche nach Produktkategorien und Quartalsberichte für die Geschäftsleitung. Ein Head of E-Commerce braucht andere Informationen als ein Lagerleiter oder ein Marktplatz-Manager. Genau deshalb scheitern viele Unternehmen an der Automatisierung: Sie bauen einen Einheitsbericht, der für niemanden wirklich passt.

Der Weg zum automatisierten Reporting

Beginnen Sie mit drei Schritten. Erstens, definieren Sie die Empfänger und deren Informationsbedarf. Zweitens, legen Sie fest, welche Datenquellen einfließen sollen: Auftragsdaten, Bestandsdaten, Marktplatz-Performance, Retouren, Zahlungseingänge. Drittens, bestimmen Sie den Rhythmus und das Format. Nicht jeder Bericht muss eine aufwändige Excel-Datei sein, manchmal reicht eine tägliche Kennzahl per E-Mail oder eine automatische Benachrichtigung bei überschrittenen Schwellenwerten.

Für die technische Umsetzung brauchen Sie ein System, das alle relevanten Datenquellen zentralisiert. Wenn Ihre Auftragsdaten in einem Tool liegen, die Marktplatz-Daten in einem anderen und die Bestandsdaten in einer Tabelle, wird jede Berichtserstellung zur manuellen Fleißarbeit. Genau das ist eines der zentralen Kernprobleme im E-Commerce: fragmentierte Systeme und fehlende Transparenz für Entscheidungen. Wer seine Daten erst zusammensuchen muss, verliert wertvolle Zeit und trifft Entscheidungen auf Basis veralteter Zahlen.

Besonders wirkungsvoll sind Berichte, die historische Daten aufbereiten und gleichzeitig Auffälligkeiten proaktiv melden. Statt jeden Morgen einen Report zu öffnen, erhalten Sie eine Benachrichtigung, wenn die Retourenquote in einer Kategorie plötzlich steigt, der Lagerbestand eines Topsellers kritisch wird oder ein Marktplatz deutlich weniger Umsatz generiert als in der Vorwoche.

Ein Hinweis: Automatisierte Berichte sind nur so gut wie die Datenqualität dahinter. Wenn Artikelstammdaten nicht gepflegt sind oder Bestellungen nicht korrekt zugeordnet werden, liefert auch der beste automatisierte Report falsche Zahlen. Investieren Sie zuerst in saubere Daten.

PlentyONE bringt als zentrale Plattform Aufträge, Bestände, Retouren und Marktplatz-Daten an einem Ort zusammen. Mit individuell konfigurierbaren Ansichten erstellen Sie maßgeschneiderte Übersichten für verschiedene Teammitglieder. Über die REST-API und Katalog-Exporte lassen sich Daten automatisiert in externe BI-Tools oder Tabellenkalkulationen überführen. Direkt in PlentyONE können Sie regelbasierte Benachrichtigungen einrichten, die Ihr Team automatisch informieren, wenn bestimmte Schwellenwerte erreicht werden, etwa bei niedrigem Lagerbestand oder auffällig hohen Retourenquoten.

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