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plentymarkets-Alternativen

Lösungen für wachsende Händler im direkten Vergleich

Unternehmen, die mit plentymarkets arbeiten, kennen die operative Tiefe und den enormen Funktionsumfang des Systems. Doch eine steile Lernkurve, die historisch gewachsene Benutzeroberfläche und die Verlagerung neuer Innovationen auf die Nachfolgeplattform PlentyONE führen dazu, dass Händler zunehmend Alternativen evaluieren.

Dieser Vergleich analysiert sieben relevante Systeme – von spezialisierten E-Commerce-ERPs über Cloud-native Lösungen bis hin zu schlanken Multichannel-Tools.

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Führende Marken und Händler setzen auf PlentyONE

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Wichtiger Hinweis❗ 

Alle dargestellten Funktionen, Preise und Bewertungen basieren auf öffentlich zugänglichen Informationen der jeweiligen Anbieter (Stand: Februar 2026) und dienen ausschließlich der sachlichen Orientierung. Änderungen durch die Anbieter sind jederzeit möglich. Eine Gewähr für die Aktualität und Vollständigkeit wird nicht übernommen.

Alle genannten Marken sind Eigentum der jeweiligen Inhaber und dienen lediglich Vergleichszwecken. PlentyONE steht in keiner geschäftlichen Verbindung zu den genannten Markeninhabern. Die Reihenfolge der Anbieter stellt keine Rangliste dar.

 

Was plentymarkets ausmacht und wo das System heute steht

plentymarkets ist eine der etabliertesten Lösungen im deutschen E-Commerce. Mit über 20 Jahren Marktpräsenz hat sich die Lösung als umfassendes E-Commerce-ERP etabliert, das besonders im DACH-Raum eine hohe Verbreitung genießt. Die Stärke liegt in der sehr großen Breite der Funktionen: Von der Warenwirtschaft über das PIM bis hin zu über 150 Plattform-Integrationen bietet das System alles aus einer Hand. Es richtet sich primär an Händler in verschiedenen Wachstumsphasen.

Mit dem umfangreichen Funktionsumfang geht jedoch auch eine höhere Komplexität einher. Die Lernkurve gilt als sehr steil, was das Onboarding neuer Teammitglieder erschwert. Die Benutzeroberfläche spiegelt die lange Entwicklungsgeschichte wider und entspricht oft nicht mehr modernen UX-Standards.

Strategisch relevant ist zudem die Ausrichtung des Herstellers: plentymarkets wird für Bestandskunden zuverlässig gewartet, aber nicht mehr um große neue Features erweitert. Die aktive Weiterentwicklung und Innovation konzentrieren sich weitgehend auf die Nachfolgeplattform PlentyONE. Für Bestandskunden ist plentymarkets weiterhin eine solide, funktionale Lösung. Für Unternehmen, die neu starten oder ihre Prozesse modernisieren wollen, lohnt sich jedoch ein Blick auf aktuelle Alternativen.

Was eine gute plentymarkets-Alternative leisten sollte

Wer eine Alternative zu einem so funktionsreichen System wie plentymarkets sucht, sollte gezielt auf operative Tiefe und Zukunftssicherheit achten. Basierend auf den typischen Anforderungen wachsender Händler, sollten Sie folgende Kriterien bei Ihrer Wahl priorisieren: 
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Intuitive Bedienbarkeit bei hoher Funktionstiefe

Eine häufig genannte Herausforderung bei funktionsreichen Systemen ist die Komplexität. Eine moderne Alternative muss den Spagat schaffen, komplexe Prozesse (wie Multi-Lager-Logistik oder Cross-Border-Taxation) in einer Benutzeroberfläche abzubilden, die auch ohne monatelange Schulung bedienbar ist. Die Lernkurve sollte von "sehr steil" auf ein "mittleres" Niveau gesenkt werden, ohne operative Tiefe zu verlieren. 
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Moderne, Cloud-native Architektur

Lange Update-Zyklen oder Performance-Engpässe bei Lastspitzen können im heutigen E-Commerce zum Wettbewerbsnachteil werden. Eine Alternative muss auf einer echten Cloud-Architektur basieren, die skalierbar ist, keine eigene Server-Infrastruktur benötigt und kontinuierliche Updates ohne Downtime liefert. 

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Native Marktplatz-Integrationen ohne Middleware

Die Stärke von plentymarkets sind die 150+ Integrationen (Marktplätze, Preisvergleiche, Onlineshops). Viele ERP-Systeme bieten hier nur 5 bis 10 native Anbindungen und verweisen für den Rest auf teure Middleware. Eine echte Alternative muss die Multichannel-Logik im Kern integriert haben, um Bestände und Preise in Echtzeit über alle Kanäle zu synchronisieren, ohne auf Drittanbieter-Tools angewiesen zu sein. 

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Skalierbarkeit ohne Systemwechsel

Nicht jede Alternative bietet die gleiche operative Tiefe. Schlankere Tools eignen sich gut für den Einstieg, können aber bei komplexer Lagerlogistik oder steigendem Auftragsvolumen an Grenzen stoßen. Die gesuchte Lösung muss – wie plentymarkets – in der Lage sein, Transaktionsvolumina im Enterprise-Bereich stabil abzuwickeln. 

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Transparente Kostenstruktur (TCO)

Versteckte Kosten für Server-Wartung, teure Implementierungspartner oder transaktionsabhängige Gebühren können die Gesamtkosten (Total Cost of Ownership) in die Höhe treiben. Eine seriöse Alternative bietet Planungssicherheit durch klare Abo-Modelle, die Support und Hosting bereits inkludieren. 

 

Alle Anbieter im Vergleich: Was die Systeme können und was sie kosten

Wie unterscheiden sich die relevantesten Systeme in Bezug auf Marktplatz-Anbindung, Hosting und Preisgestaltung? Diese Übersicht liefert eine kompakte Orientierung. 

Kategorie
PlentyONE plentymarkets JTL Xentral weclapp Odoo Billbee Afterbuy
Kernfokus All-in-One E-Commerce-ERP E-Commerce-ERP (Vorgänger von PlentyONE) ERP-Software für E-Commerce Cloud-ERP-Generalist Cloud-ERP & CRM Modulares Open-Source-ERP Multichannel-Auftragsabwicklung Multichannel-Plattform
Hosting-Modell Cloud (SaaS) Cloud (SaaS) On-Premise / gehostete Cloud Cloud (SaaS) Cloud (SaaS) / On-Premise Hybrid (Cloud / On-Premise) Cloud (SaaS) Cloud (SaaS)
Marktplatz-Anbindung 150+ Plattformen (inkl. Marktplätze, Preisvergleiche, Onlineshops) 150+ Plattformen (inkl. Marktplätze, Preisvergleiche, Onlineshops) 15+ Marktplätze startbereit über eazyAuction, weitere via Extension Store Über Xentral Connect + Mirakl-Middleware 3 nativ (Amazon, eBay, Kaufland) + Shop-Connectoren Via Apps und Drittanbieter ~12 Marktplätze nativ, 120+ Gesamt-Integrationen 5 nativ (Amazon, eBay, OTTO, Kaufland, hood.de) + Partner
Hauptvorteile Tiefes PIM, WMS & OMS in einer Plattform; 150+ native Plattform-Integrationen; GMV-basiertes Pricing Bewährt bei hohen Volumina; 150+ Plattform-Integrationen; fortgeschrittenes WMS Lizenzkostenfreier Einstieg (Wawi); starke DACH-Community; modularer Aufbau Intuitive UI; solide Buchhaltung inkl. DATEV; breite ERP-Abdeckung Starkes CRM & Projektmanagement; moderne Oberfläche; solide Buchhaltung Extreme Anpassbarkeit; starke Fertigungsmodule; globale Community Sehr schnelle Einrichtung; günstiger Einstieg; einfache Automatisierung Günstiger Einstieg; solide eBay/Amazon-Anbindung
Mögliche Einschränkungen Höhere Einstiegskosten als reine Abwicklungs-Tools; Komplexität erfordert Einarbeitung Steile Lernkurve; komplexe UI; Fokus der Weiterentwicklung liegt auf PlentyONE Windows-Umgebung & SQL-Server nötig; mögliche lange Einarbeitungszeiten E-Commerce-Tiefe kann je nach Anwendungsfall begrenzt sein; Marktplätze über Middleware Begrenzte native Marktplatz-Anbindungen; E-Commerce-Funktionen wie PIM und WMS weniger tief als bei spezialisierten E-Commerce-ERPs Implementierung komplex (oft mehrere Monate, technisches Know-how nötig); keine nativen Marktplatz-Anbindungen im Kern Kein Einkaufsmodul; basales PIM und WMS; nicht für komplexe Lagerprozesse konzipiert Basales PIM und WMS; keine integrierte Buchhaltung (DATEV-Export); UI wirkt teils weniger modern
Multichannel-Fähigkeit Sehr stark – 150+ Kanäle, zentral gesteuert Sehr stark: gleiche Integrationen wie PlentyONE Mittel – Kernkanäle abgedeckt, Erweiterung über Addons Gut – gängige Shops und Marktplätze über Connect & Mirakl angebunden Eingeschränkt – wenige native Marktplätze, Fokus auf Shopanbindungen Eingeschränkt – Marktplätze nur über Drittanbieter Gut für KMU – breite Konnektivität über Schnittstellen Mittel – Fokus auf deutsche Standard-Marktplätze
Preisgestaltung Monatliche Grundgebühr + umsatzbasierte Abrechnung, mittleres Segment Monatliche Grundgebühr + umsatzbasierte Abrechnung, vergleichbar mit PlentyONE Wawi-Basis kostenlos, gestaffelte Editionen + Auftragspakete + Extrakosten für Module Volumenbasiert (gestaffelt nach Paketen), unbegrenzte Nutzer, mittleres Segment Pro Nutzer (pro Monat, je nach Paket), mittleres Segment Community Edition kostenlos, Enterprise pro User + hohe Implementierungskosten Grundgebühr + Transaktionsgebühr pro Bestellung, günstiges Segment Gestaffelte Pakete, günstiges Segment
Anpassbarkeit Hoch – offene REST-API, plentyMarketplace mit Erweiterungen Hoch – REST-API, plentyMarketplace Hoch – Ökosystem-Ansatz mit Extension Store und Community-Plugins Mittel – Xentral Connect als Middleware, API vorhanden Mittel – API vorhanden, Add-ons buchbar Sehr hoch – Open Source, nahezu unbegrenzte Individualisierung Eingeschränkt – Regelwerk für Automatisierung, REST-API vorhanden Mittel – XML- & Shop-API, Partnernetzwerk für Erweiterungen
Zielgruppe Händler & Brands mit Multichannel-Ambition, von KMU bis Enterprise Bestehende Kunden, große Händler im DACH-Raum (Migration zu PlentyONE empfohlen) DACH-Händler mit eigenem Shop, technisch versierte Teams KMU & Startups, breite Branchenabdeckung KMU mit Fokus auf Dienstleistung + Handel Unternehmen mit internem Entwickler-Team, Fertigung + Handel Kleine Händler & D2C-Brands, Einsteiger im Multichannel Kleine Multichannel-Händler im DACH-Raum
Support & Community Self-Service Angebote (Service Desk, Handbuch, Chatbot, Notification Center), Support Pakete, Partner-Netzwerk, aktive Community Identisch mit PlentyONE, gleiche Support-Infrastruktur und Community Sehr starke deutschsprachige Community, umfangreiche Doku, Forum Support je nach Paket, Akademie, Help Center, Community Support je nach SLA, Partnernetzwerk, Wissensdatenbank Globale Open-Source-Community, Partner für Implementierung nötig E-Mail-Support, Hilfe-Center, persönlich für Einsteiger geeignet Schulungen, Webinare, Partnernetzwerk, persönlicher Support

Sieben plentymarkets-Alternativen unter der Lupe: Stärken, Grenzen und Einsatzbereiche

PlentyONE

PlentyONE ist die direkte Evolution von plentymarkets. Es handelt sich um eine vollständig modernisierte Unified Commerce Plattform, die auf einer Cloud-nativen Architektur basiert. Während plentymarkets für Bestandskunden weiterhin zuverlässig gewartet wird, konzentrieren sich die aktive Weiterentwicklung und Innovation weitgehend auf PlentyONE. Es verbindet die operative Tiefe des Vorgängers mit moderner UX und leistungsstarker Technologie.

Stärken:

Die Plattform bietet mit über 150 nativ integrierten Kanälen dieselbe massive Reichweite wie der Vorgänger, jedoch mit deutlich optimierten Workflows. Das User Interface ist modern und reduziert die Einarbeitungszeit im Vergleich zu plentymarkets signifikant ("Medium" statt "Very Steep"). Funktionen wie PIM, OMS und WMS sind tief integriert und für hohe Transaktionsvolumina ausgelegt.

Gut zu wissen:

Als umfassende Plattform liegt der Einstiegspreis höher als bei schlanken Abwicklungs-Tools. Für Kleinsthändler ohne Wachstumsambitionen ist das System oft umfangreicher als nötig.

Preismodell:

Das Modell basiert auf einer monatlichen Grundgebühr und einer umsatzbasierten Abrechnung, das Skalierung fair abbildet und volle Kostentransparenz ohne versteckte Serverkosten bietet.

Wann ist PlentyONE die richtige Wahl?

PlentyONE ist die logische Wahl für alle Neukunden, die professionellen E-Commerce betreiben wollen. Für Bestandskunden von plentymarkets ist der Wechsel ratsam, wenn Performance-Probleme auftreten, eine Modernisierung der IT-Landschaft ansteht oder neue Mitarbeiter an der komplexen Legacy-Oberfläche scheitern.

 

JTL 

JTL ist im DACH-Raum eine feste Größe und verfolgt einen "Shop-First"-Ansatz. Kern des Systems ist die kostenlose Warenwirtschaft (JTL-Wawi), die eng mit dem eigenen JTL-Shop verzahnt ist.

Stärken:

Das größte Argument für JTL ist das Preismodell: Die Basis-Wawi ist lizenzkostenfrei. Zudem verfügt JTL über eine sehr aktive Community und ein breites Servicepartner-Netzwerk. Die Integration zwischen Wawi und dem hauseigenen Shop ist sehr tief.

Gut zu wissen:

JTL-Wawi setzt eine Windows-Umgebung und einen SQL-Server voraus, was internen IT-Aufwand für Wartung, Backups und Updates verursachen kann. Inzwischen sind auch Cloud-Optionen verfügbar, der Kern bleibt jedoch On-Premise-basiert. Die native Marktplatz-Anbindung ist ohne das kostenpflichtige Zusatzmodul eazyAuction auf wenige Kanäle begrenzt.

Wann ist JTL die richtige Wahl?

Wenn Sie primär über den eigenen Shop verkaufen und Marktplätze nur eine Nebenrolle spielen. Auch für Unternehmen, die ihre Daten zwingend auf eigenen Servern hosten wollen und über interne IT-Ressourcen für die Windows-Server-Wartung verfügen, ist JTL eine valide Option.

 

Xentral 

Xentral positioniert sich als schlankes Cloud-ERP für Startups und KMUs ("Lean ERP"). Der Fokus liegt auf einer breiten Abdeckung allgemeiner Geschäftsprozesse, weniger auf extremer E-Commerce-Tiefe.

Stärken:

Xentral bietet eine sehr moderne Benutzeroberfläche und deckt klassische ERP-Bereiche wie Buchhaltung, Controlling und Produktion breiter ab als reine E-Commerce-Spezialisten. Als Cloud-Lösung entfällt jeglicher Server-Aufwand.

Gut zu wissen:

Als ERP-Generalist ist Xentral breiter aufgestellt, bietet dafür in spezifischen E-Commerce-Disziplinen nicht immer die gleiche Funktionstiefe wie Spezialsysteme. Für zusätzliche Marktplatz-Anbindungen wird häufig die hauseigene Middleware Xentral Connect oder Drittanbieter eingesetzt.

Wann ist Xentral die richtige Wahl?

Wenn Ihr Fokus auf der Konsolidierung allgemeiner Geschäftsprozesse liegt und E-Commerce nur ein Kanal von vielen ist. Ideal für Marken, die Produktion und Verwaltung in einem modernen Interface bündeln wollen, aber keine hunderte Marktplätze bespielen müssen.

 

weclapp 

weclapp ist eine beliebte Cloud-ERP-Plattform für Dienstleister und Händler, die besonderen Wert auf CRM und integriertes Projektmanagement legen. Das System wurde mehrfach als „ERP-System des Jahres" ausgezeichnet.

Stärken:

Das System punktet mit einer starken CRM-Integration und Funktionen für Projektmanagement, die in klassischen Handels-ERPs oft fehlen. Die Benutzeroberfläche gilt als nutzerfreundlich.

Gut zu wissen:

Die E-Commerce-Funktionalität ist im Vergleich begrenzt. Nativ werden nur wenige Marktplätze unterstützt. Für komplexe Lagerlogistik oder tiefes Multichannel-Management fehlen oft spezialisierte Features.

Wann ist weclapp die richtige Wahl?

Wenn Ihr Geschäftsmodell eine Mischung aus Handel und Dienstleistung/Projektgeschäft ist. Wer starke CRM-Funktionen benötigt und den E-Commerce eher "nebenbei" über Standardkanäle abwickelt, findet hier eine gute All-in-One-Lösung.

 

Odoo 

Odoo ist ein modularer ERP-Baukasten auf Open-Source-Basis. Es besticht durch enorme Flexibilität, erfordert aber technisches Know-how für die Einrichtung und Wartung.

Stärken:

Mit einem umfangreichen globalen Ökosystem und zahlreichen Apps lässt sich fast jeder Prozess abbilden. Da der Quellcode offen ist, lässt sich das System besonders tief anpassen. Es deckt nahezu jeden Unternehmensbereich ab, von der Fertigung bis zur Webseite.

Gut zu wissen:

Odoo erfordert in der Regel eine umfangreiche Implementierung, die je nach Projektumfang mit höheren Kosten und einer Laufzeit von mehreren Monaten verbunden sein kann. Die Anbindung an Marktplätze erfolgt in der Regel über Drittanbieter-Apps oder individuelle Entwicklung. Technisches Know-how oder ein erfahrener Implementierungspartner sind erforderlich.

Wann ist Odoo die richtige Wahl?

Wenn Sie ein internes Entwicklerteam haben und Prozesse benötigen, die kein Standard-ERP abbilden kann (z.B. komplexe Fertigung). Wer maximale Freiheit wünscht und das Budget für ein langes Implementierungsprojekt hat, ist bei Odoo richtig.

 

Billbee 

Billbee ist kein ERP, sondern ein schlankes Tool zur Multichannel-Auftragsabwicklung (Order Management System). Es ist extrem beliebt bei kleineren Händlern und D2C-Marken.

Stärken:

Der Einstieg ist sehr günstig und das Setup in wenigen Stunden erledigt. Die Automatisierung von Bestellimporten und Rechnungsstellung funktioniert exzellent. Es bietet Schnittstellen zu vielen Marktplätzen.

Gut zu wissen:

Billbee fehlen essenzielle ERP-Funktionen: Es gibt kein Einkaufsmodul, keine Finanzbuchhaltung und nur rudimentäre Lagerfunktionen (kein echtes WMS). Es ist nicht mandantenfähig oder "Enterprise-Ready".

Wann ist Billbee die richtige Wahl?

Für Startups und kleine Händler mit überschaubarem Bestellvolumen, die eine schnelle, einfache Lösung suchen, um Bestellungen zentral zu verwalten, ohne komplexe Lagerprozesse abbilden zu müssen.

 

Afterbuy  

Afterbuy ist eine der bekanntesten Multichannel-Lösungen im deutschen Markt. Als Teil der ECOMMERCE ONE Gruppe verfügt Afterbuy über eine breite Nutzerbasis von über 120.000 registrierten Händlern und ist seit über 20 Jahren am Markt. Der Fokus liegt auf der effizienten Abwicklung von Verkäufen über eBay, Amazon und den eigenen Shop.

Stärken:

Das System bietet einen sehr günstigen Einstieg (teilweise kostenloser Tarif) und hat eine große Nutzerbasis. Die Prozessautomatisierung für Standard-Marktplätze ist solide und bewährt.

Gut zu wissen:

Afterbuy ist primär als Multichannel-Abwicklungslösung konzipiert. Die Funktionen für Lagerverwaltung (WMS) und Produktdatenmanagement (PIM) sind auf grundlegende Anforderungen ausgelegt und können bei komplexeren Szenarien an Grenzen stoßen. Die Finanzbuchhaltung erfolgt in der Regel per Export (z. B. DATEV-Format), nicht voll integriert.

Wann ist Afterbuy die richtige Wahl?

Für klassische eBay/Amazon-Händler im KMU-Bereich, die eine kosteneffiziente Lösung für das Listing und die Abwicklung suchen, aber keine hochkomplexen ERP-Anforderungen haben.

 

STRATEGISCHE WEICHENSTELLUNG

In welchen Fällen sich der Umstieg auf PlentyONE empfiehlt

Der Umstieg von plentymarkets auf PlentyONE ist für viele Händler ein logischer nächster Schritt. In folgenden Szenarien bietet PlentyONE die passende Infrastruktur:

Szenario 1: Neukunden & "Greenfield"-Projekte

Wer heute neu startet, profitiert von einer modernen technologischen Basis. PlentyONE bietet die gleiche Funktionstiefe wie plentymarkets, aber auf einer modernen Cloud-Architektur.

Szenario 2: Skalierung als Engpass

Wenn Sie bei steigendem Bestellvolumen schnellere Verarbeitungszeiten und eine modernere Infrastruktur benötigen, bietet die Cloud-native Architektur von PlentyONE hier spürbare Vorteile.

Szenario 3: Komplexitäts-Reduzierung

Unternehmen, deren Mitarbeiter über die komplizierte Bedienung ihres aktuellen Systems klagen, profitieren massiv von der verbesserten UX. Neue Mitarbeiter sind schneller produktiv, Schulungsaufwände sinken.

Szenario 4: Zukunftssicherheit & Innovation

Wer sein Business auf 5+ Jahre plant, benötigt einen Partner, der aktiv entwickelt. Da die aktive Weiterentwicklung auf PlentyONE konzentriert ist, fließen neue Features und Marktplatz-Anbindungen vorwiegend in PlentyONE.

Schritt für Schritt zu PlentyONE wechseln

 Viele Nutzer scheuen den Wechsel, weil sie Datenverlust oder Betriebsunterbrechungen fürchten. Die Migration von plentymarkets zu PlentyONE ist jedoch ein strukturierter Prozess. 

  • 1.

    Datenübernahme

    Stammdaten wie Artikel, Kunden und Bestellhistorien lassen sich über standardisierte Import-Tools oder die REST-API migrieren. Da PlentyONE die logische Weiterentwicklung ist, ist das Datenmapping oft direkter als bei einem Wechsel zu einem Fremdanbieter. 
  • 2.

    Plugins & Anpassungen

    Alte Plugins müssen auf der neuen Architektur eventuell ersetzt werden. Das ist jedoch oft eine Chance: Viele Funktionen, die früher individuell programmiert wurden, sind in PlentyONE heute Standard.
  • 3.

    Parallelbetrieb

    Der Wechsel erfolgt nicht per "Big Bang", sondern über eine begleitete Testphase, in der Prozesse validiert werden, bevor der Schalter umgelegt wird.
  • 4.

    Partner-Netzwerk

    Ein etabliertes Partner-Netzwerk unterstützt bei der technischen Umsetzung, sodass Ihr Tagesgeschäft weiterläuft. 

Welche Lösung überzeugt Sie?

PlentyONE

✓ Cloud-native SaaS-Architektur ohne lokale Server-Abhängigkeit

✓ Über 150 Plattform-Integrationen, zentral gesteuert

✓ Integriertes PIM, OMS und WMS für automatisierte Prozesse

✓ Fokus auf internationale Skalierung und Unified Commerce

plentymarkets

✓ Bewährt bei hohen Transaktionsvolumina im DACH-Raum

✓ Über 150 Plattform-Integrationen, identisch mit PlentyONE

✓ Fortgeschrittenes WMS und tiefe Multichannel-Abdeckung

✓ Stabile Lösung für Bestandskunden mit etablierten Prozessen

 

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Häufige Fragen zu plentymarkets-Alternativen

  • Warum fließen neue Features nur noch in PlentyONE?

    Dies ist eine strategische Entscheidung des Herstellers. Der Fokus liegt weitgehend auf PlentyONE als moderne, zukunftsfähige Plattform. plentymarkets wird weiterhin gewartet und supported, erhält aber keine großen funktionalen Erweiterungen mehr. 



  • Lohnt sich der Wechsel von plentymarkets zu PlentyONE für bestehende Nutzer?

    Das hängt von Ihrer Situation ab. Ein Umstieg lohnt sich besonders, wenn Sie unter der Komplexität der alten Oberfläche leiden, schnellere Verarbeitungszeiten benötigen oder neue Features nutzen wollen, die nur in PlentyONE verfügbar sind. 



  • Wie lange dauert die Migration von plentymarkets zu PlentyONE?

    Da PlentyONE die direkte Weiterentwicklung ist, ist das Datenmapping oft direkter als bei einem Wechsel zu einem Fremdsystem. Der genaue Zeitrahmen hängt von der Komplexität Ihres Setups ab. Ein etabliertes Partner-Netzwerk unterstützt bei der technischen Umsetzung. 



  • Was passiert mit meinen Plugins und individuellen Anpassungen?

    Da PlentyONE auf einer neuen Architektur basiert, müssen alte Plugins gegebenenfalls ersetzt werden. Viele Funktionen, die in plentymarkets individuell programmiert wurden, sind in PlentyONE jedoch bereits im Standard enthalten. 



  • Kann ich mit PlentyONE auch international verkaufen?

    Ja, PlentyONE unterstützt Multi-Currency, Multi-Language und komplexe EU-Steuerlogiken (OSS) nativ. Internationale Marktplätze wie Bol.com oder Cdiscount sind direkt integriert. 



  • Brauche ich technische Kenntnisse für PlentyONE?

    PlentyONE ist als Managed-SaaS-Lösung konzipiert. Die Einrichtung und Bedienung erfolgt über eine grafische Oberfläche, ohne dass Programmierkenntnisse erforderlich sind. Die technische Wartung der Infrastruktur liegt beim Anbieter. 

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