Was ist ein Beispiel für eine Multi-Channel-Vertriebsstrategie?
Ein mittelständischer Modehändler verkauft seit Jahren erfolgreich über den eigenen Onlineshop. Die Margen sind gut, die Kundenbindung stimmt. Doch das Wachstum stagniert. Die Antwort auf dieses Plateau ist in vielen Fällen dieselbe: eine Multi-Channel-Vertriebsstrategie, die den Webshop um Marktplätze, Preisportale und Social Commerce ergänzt.
So sieht das in der Praxis aus
Der Händler listet seine Bestseller zunächst auf Amazon und Zalando, zwei Kanäle mit enormer Reichweite im Fashion-Segment. Gleichzeitig nutzt er idealo und Google Shopping als Preisvergleichsportale, um preissensible Käufer auf seinen eigenen PlentyONE Shop zu lenken. Für das Familiensortiment kommt limango dazu, für den Schweizer Markt Galaxus. Die Sichtbarkeit kann sich so innerhalb weniger Monate deutlich erhöhen, ohne ein einziges zusätzliches Ladengeschäft.
Das klingt einfach, ist es aber nur mit der richtigen Infrastruktur. Denn jeder dieser Kanäle hat eigene Spielregeln. Amazon verlangt spezifische Produktdatenformate und schlüsselt Angebote in Artikel- und Angebotsdaten auf. Zalando erwartet detaillierte Größentabellen und markenspezifische Inhalte. OTTO Market hat eigene Kategoriegruppen und Exportkataloge. Wer das alles manuell pflegt, verbringt mehr Zeit mit Datenpflege als mit Verkaufen.
Der entscheidende Erfolgsfaktor ist die zentrale Steuerung. Produktdaten werden einmal gepflegt und kanalspezifisch ausgespielt. Bestände synchronisieren sich automatisch, damit ein Ausverkauf auf einem Kanal nicht zu Überverkäufen auf anderen führt. Bestellungen aus allen Kanälen laufen in einer einzigen Auftragsabwicklung zusammen.
Das sollten Sie beachten, nicht jeder Kanal eignet sich für jedes Sortiment. Eine durchdachte Kanalauswahl auf Basis von Zielgruppe, Marge und Wettbewerbsintensität ist wichtiger als möglichst viele Kanäle gleichzeitig zu bespielen.
PlentyONE macht genau diese Multi-Channel-Strategie umsetzbar. Über kanalspezifische Datenzuordnung (bei PlentyONE auch Channel Map genannt) passen Sie Kategorien und Attribute automatisch an die Anforderungen von Amazon, Zalando, OTTO Market oder Kaufland an. Mit Listing-Vorlagen erstellen Sie neue Angebote in Minuten statt Stunden, und direkt in PlentyONE automatisieren Sie wiederkehrende Aufgaben wie Versandbestätigungen oder Bewertungsanfragen.
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