Sie haben Fragen? Sprechen Sie mit unseren Experten.

Ob Fragen oder Herausforderungen – unser Expertenteam unterstützt Sie gerne. Gemeinsam finden wir die beste Lösung, um Ihr Online-Business nach vorn zu bringen.

Multichannel & Omnichannel FAQ

Was kostet eine Multichannel-Lösung für den E-Commerce?

05.06.2026

Wer bisher nur über den eigenen Onlineshop verkauft und nun auf Amazon, eBay und Zalando expandieren möchte, steht schnell vor einer vertrauten Rechnung: Für jeden Kanal eine eigene Softwarelösung, Konnektor hier, Listingtool dort, dazu ein separates Warenwirtschaftssystem. Die Kosten? Schnell 500 bis 1.500 Euro monatlich, verteilt auf verschiedene Anbieter, ohne dass die Systeme wirklich miteinander sprechen.

Die wahren Kosten: Software ist nur die Spitze

Die Lizenzgebühren einer Multichannel-Lösung sind oft der kleinste Posten. Was viele Händler unterschätzen, sind die versteckten Kosten fragmentierter Systeme: manuelle Datenpflege in mehreren Backends, Fehlerkorrektur bei Überverkäufen, entgangene Umsätze durch veraltete Bestände und der Zeitaufwand für die Koordination zwischen verschiedenen Tools. Viele Onlinehändler verbringen mehrere Stunden pro Woche mit manuellen Prozessen, die sich automatisieren ließen. Rechnen Sie diese Stunden in Personalkosten um, relativieren sich die Lizenzgebühren einer professionellen Lösung sehr schnell.

Die Preisspanne für Multichannel-Software reicht von etwa 50 Euro monatlich für einfache Konnektoren bis zu mehreren tausend Euro für Enterprise-ERP-Systeme. Entscheidend ist nicht der Preis allein, sondern was im Paket enthalten ist. Brauchen Sie zusätzlich ein PIM-System für Produktdaten? Ein separates WMS für die Lagerverwaltung? Einen eigenen Onlineshop? Jedes Einzelsystem addiert Lizenzkosten, Einrichtungsaufwand und laufende Schnittstellenpflege. Außerdem steigt mit jedem zusätzlichen Tool das Risiko von Dateninkonsistenzen, weil Informationen zwischen Systemen synchronisiert werden müssen.

Für viele Händler ist eine integrierte All-in-One-Plattform der wirtschaftlich klügere Ansatz, sofern sie Warenwirtschaft, Lagerverwaltung, Auftragsabwicklung und Onlineshop vereint. So zahlen Sie eine Lizenz statt mehrerer, haben einen Ansprechpartner statt mehrerer und pflegen eine zentrale Datenbasis. Insbesondere bei größeren Unternehmen kann allerdings auch ein Best-of-Breed-Ansatz mit angebundenen Spezialsystemen sinnvoll sein — hier lässt sich eine Plattform wie PlentyONE auch flexibel andocken statt allumfassend einzusetzen. Das reduziert nicht nur die direkten Kosten, sondern auch den administrativen Overhead erheblich.

Ein weiterer Kostenfaktor, der selten in die Kalkulation einfließt, ist die Schulung Ihres Teams. Bei fragmentierten Systemen muss jeder Mitarbeiter mehrere Tools beherrschen. Bei einer integrierten Plattform lernt das Team eine Oberfläche und kann sofort produktiv arbeiten. Gerade für inhabergeführte Unternehmen mit kleinen Teams macht das einen spürbaren Unterschied im Tagesgeschäft.

Auch eine integrierte Lösung erfordert ein initiales Investment in Einrichtung und Onboarding. Einzellösungen können für den Start attraktiver wirken, weil die monatlichen Kosten niedriger erscheinen. Doch spätestens ab dem dritten oder vierten Vertriebskanal überwiegen die Effizienzgewinne eines zentralen Systems deutlich. Kalkulieren Sie daher immer die Gesamtkosten über einen Zeitraum von mindestens zwölf Monaten, inklusive Personalaufwand und entgangener Umsätze durch manuelle Prozesse.

PlentyONE vereint Produktdatenverwaltung, Auftragsabwicklung, Lagerverwaltung und einen integrierten PlentyONE Shop in einer Plattform, ohne dass Sie für jede Funktion einen separaten Anbieter bezahlen müssen. Dazu kommen Integrationen zu über 150 Kanälen weltweit, automatische Zahlungszuordnung, Versandanbindungen zu mehr als 20 Dienstleistern und GoBD-konforme Dokumentenerstellung. Strukturierte Onboardings und ein breites Partnernetzwerk sorgen dafür, dass Sie schnell produktiv werden.

Kostenlose Demo

Finden Sie heraus, welche Prozesse heute Zeit und Marge kosten, welche Abläufe sich sinnvoll automatisieren lassen und ob ein ERP-System wie PlentyONE der richtige nächste Schritt für Ihr Wachstum ist – neutral, praxisnah und ohne Verpflichtung.