Was muss ein ERP können?
Was muss ein ERP für Ihr Geschäftsmodell können? Denn ein ERP-System für ein produzierendes Industrieunternehmen hat völlig andere Anforderungen als eines für den Onlinehandel. Ein E-Commerce-ERP muss vor allem eines: die Komplexität des Mehrkanalvertriebs beherrschbar machen.
Die fünf Muss-Kriterien für E-Commerce
Erstens: Multichannel-Fähigkeit. Ein ERP im E-Commerce muss Bestellungen aus dem eigenen Shop, von Amazon, eBay, Zalando, Kaufland und weiteren Kanälen in einem einzigen System zusammenführen. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht. Viele klassische ERP-Systeme wie SAP oder Sage wurden nie für Marktplatz-Anbindungen konzipiert und benötigen teure Middleware, um das nachzurüsten.
Zweitens: Automatisierung. Versandbestätigungen, Rechnungserstellung, Retourenabwicklung, Bestandsaktualisierungen, all das muss automatisch laufen. Bei 200 Bestellungen am Tag kann kein Team diese Schritte manuell bewältigen, ohne dass Fehler passieren und Kunden warten.
Drittens: Zentrale Produktdatenverwaltung. Eine zentrale Datenbasis als Grundlage für alle Kanäle, mit der Möglichkeit, Titel, Preise und Beschreibungen kanalspezifisch anzupassen. Ohne diese zentrale Quelle pflegen Sie dieselben Daten fünfmal in fünf Systemen.
Viertens: Lagerverwaltung und Bestandssteuerung in Echtzeit. Bestände müssen kanalübergreifend synchron sein, um Überverkäufe und Stornierungen zu vermeiden. Bei mehreren Lagerstandorten steigt die Komplexität zusätzlich.
Fünftens: Skalierbarkeit. Ein ERP muss mitwachsen können, vom Start mit einem Kanal bis zum internationalen Vertrieb über Dutzende Marktplätze. Wer heute noch mit Excel arbeitet, wird spätestens beim dritten Kanal an Grenzen stoßen.
Eines sollten Sie dabei berücksichtigen: Das teuerste ERP ist nicht automatisch das beste. Entscheidend ist, wie gut das System zu Ihren konkreten Prozessen passt und wie schnell Sie damit produktiv werden.
PlentyONE erfüllt alle fünf Kriterien als E-Commerce-ERP- und Multichannel-Plattform aus einer Hand. Integrationen zu über 150 Kanälen, eine integrierte Lagerverwaltung mit Echtzeit-Bestandssynchronisierung, regelbasierte Automatisierungen direkt in PlentyONE und ein eigener PlentyONE Shop machen separate Systeme überflüssig, das System wächst vom Einsteiger bis zum Unternehmen mit 30 Millionen Euro GMV mit. Bei bestehender ERP-Landschaft (z. B. SAP) lässt sich PlentyONE alternativ flexibel an Ihr klassisches ERP andocken — je nach Anforderung Ihrer Systemlandschaft.
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