Was sind die Nachteile von Excel als Warenwirtschaft?
Excel ist keine Warenwirtschaft. Es ist ein mächtiges Tabellen-Tool, das aber über den Use-Case einer Wawi hinausgeht. Spätestens am Black Friday, beim Launch eines neuen Kanals oder wenn ein Mitarbeitender krank wird und niemand die Makros versteht, kommt der Moment, in dem es nicht mehr funktioniert.
Dabei ist Excel ein hervorragendes Werkzeug für Analysen, Kalkulationen und Ad-hoc-Auswertungen. Als operative Warenwirtschaft für den E-Commerce stößt es jedoch an harte Grenzen, die mit wachsendem Geschäft immer schmerzhafter werden.
Die konkreten Schwachstellen
Keine zuverlässige Mehrkanal-Bestandsführung. Als operatives Bestandssystem stößt Excel an Grenzen, die nicht durch bessere Tabellen lösbar sind. Wenn Sie auf Amazon, eBay und im eigenen Shop verkaufen, brauchen Sie zeitnah aktualisierte Bestandsdaten. Excel kann das nicht. Zwischen dem Moment, in dem ein Produkt auf einem Kanal verkauft wird, und dem manuellen Update in der Tabelle können Minuten oder Stunden vergehen. Das Ergebnis sind Überverkäufe, stornierte Bestellungen und verärgerte Kunden.
Weitere kritische Nachteile:
- Keine Mehrbenutzerfähigkeit: wenn zwei Personen gleichzeitig dieselbe Datei bearbeiten, gehen Änderungen verloren oder es entstehen Versionskonflikte
- Fehleranfälligkeit: eine gelöschte Zeile, eine falsche Formel, ein verschobener Zellbezug kann die gesamte Bestandslogik zerstören
- Keine Automatisierung: jede Bestellung, jede Bestandsbuchung, jede Preisanpassung erfordert manuelle Eingaben
- Keine Schnittstellen: Excel kommuniziert nicht mit Ihren Marktplätzen, Ihrem Versanddienstleister oder Ihrer Buchhaltung
In der Praxis verbringt ein Händler mit 50 Bestellungen pro Tag allein mit der manuellen Datenpflege mehrere Stunden täglich. Diese Zeit fehlt für Einkauf, Marketing und Kundenservice, also für alles, was das Geschäft tatsächlich voranbringt.
Fairerweise muss man sagen, dass Excel für einen Gründer mit einem einzigen Vertriebskanal und weniger als zehn Bestellungen am Tag durchaus als Übergangslösung funktionieren kann. Aber sobald ein zweiter Kanal hinzukommt oder das Bestellvolumen steigt, wird die Tabellenkalkulation vom Werkzeug zur Wachstumsbremse.
PlentyONE greift diese Schwachstellen gezielt auf. Bestände werden über alle Kanäle und Lager in kurzen Intervallen synchronisiert, Aufträge aus Amazon, eBay, Zalando, OTTO Market und dutzenden weiteren Marktplätzen laufen automatisch zusammen, und Bestandsreservierungen verhindern Überverkäufe zuverlässig. Statt manueller Eingaben übernimmt PlentyONE die Automatisierung wiederkehrender Prozesse per Drag-and-Drop und ohne Programmierung. Und das Beste: PlentyONE wächst mit Ihrem Geschäft, ohne dass Sie jemals wieder eine Excel-Formel reparieren müssen.
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