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E-Commerce Grundlagen FAQ

Welche 5 Modelle des E-Commerce gibt es?

23.06.2026

Nehmen wir an, Sie starten als kleiner Händler auf eBay, eröffnen dann einen eigenen Onlineshop, beliefern gleichzeitig Geschäftskunden per Rechnung und überlegen, ob ein Abo-Modell für Verbrauchsartikel Sinn ergibt. Hinter all diesen Wegen stehen unterschiedliche E-Commerce-Modelle und die Wahl des richtigen Modells bestimmt maßgeblich, welche Technologie und Infrastruktur Sie brauchen.

Die fünf gängigsten Modelle im E-Commerce sind:

  1. B2C (Business-to-Consumer): Unternehmen verkaufen direkt an Endverbraucher , das klassische Modell hinter den meisten Onlineshops und Marktplatz-Listings. Die Anforderungen reichen von ansprechender Produktpräsentation über schnelle Lieferung bis hin zu einfachen Rückgabeprozessen.
  2. B2B (Business-to-Business): Handel zwischen Unternehmen, oft mit individuellen Preislisten, Staffelrabatten, Netto-Preisen und komplexen Genehmigungsprozessen. Die Anforderungen an Auftragsabwicklung und Rechnungsstellung sind deutlich höher als im B2C-Bereich.
  3. C2C (Consumer-to-Consumer): Privatpersonen verkaufen an Privatpersonen, typischerweise über Plattformen wie eBay Kleinanzeigen oder Vinted. Die Plattform fungiert als Vermittler und stellt die Infrastruktur bereit.
  4. D2C (Direct-to-Consumer): Hersteller und Marken umgehen den Zwischenhandel und verkaufen über eigene Kanäle direkt an Endkunden. Kontrolle über Marke, Marge und Kundendaten steht hier im Vordergrund.
  5. C2B (Consumer-to-Business): Verbraucher bieten Leistungen oder Produkte an Unternehmen an – etwa über Freelancer-Plattformen, Stockfoto-Anbieter oder Cashback-Modelle.

Warum die Modellgrenzen verschwimmen

In der Praxis kombinieren immer mehr Unternehmen mehrere Modelle gleichzeitig. Ein Hersteller verkauft D2C über den eigenen Shop, B2C über Amazon und Zalando und B2B über ein separates Portal mit kundenspezifischen Konditionen. Genau hier wird es anspruchsvoll: Unterschiedliche Preismodelle, Steuerregeln, Zahlungsarten und Versandanforderungen laufen parallel. Ohne ein zentrales System, das alle diese Kanäle und Modelle abbilden kann, entsteht schnell Chaos in der Auftragsabwicklung, mit Überverkäufen, falschen Rechnungen und unzufriedenen Kunden als Folge.

Bedenken Sie dabei, nicht jedes Modell passt zu jedem Unternehmen, und der gleichzeitige Betrieb mehrerer Modelle erhöht die operative Komplexität erheblich. Starten Sie lieber mit einem Modell, das Sie beherrschen, bevor Sie expandieren.

PlentyONE unterstützt sowohl B2C- als auch B2B-Handel in einer einzigen Plattform. Ob Sie über Ihren PlentyONE Shop direkt an Endkunden verkaufen, parallel auf Amazon, Zalando, OTTO Market oder Kaufland listen oder Geschäftskunden mit eigenen Konditionen und Netto-Preisen bedienen, PlentyONE bündelt alle Kanäle, Bestände und Aufträge zentral. Kanalspezifische Abläufe automatisieren Sie direkt in PlentyONE, sodass jedes Modell seine eigenen Regeln bekommt, ohne dass Sie den Überblick verlieren. Integrationen zu vielen Vertriebskanälen weltweit, darunter auch internationale Plattformen wie Cdiscount, Galaxus oder XXXLutz, ermöglichen eine schrittweise Expansion.

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