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Webshop & Storefront FAQ

Welche Alternativen gibt es zu Shopify?

23.06.2026

Shopify ist der Standard, aber Standard heißt nicht immer die beste Lösung. Wer über das Baukastensystem hinauswächst, merkt schnell, wo die Grenzen liegen, bei Multichannel-Vertrieb, bei komplexer Lagerverwaltung und bei der Automatisierung von Prozessen. Die gute Nachricht: Der Markt bietet zahlreiche Alternativen, die je nach Geschäftsmodell deutlich besser passen können.

Im deutschsprachigen Raum sind vor allem WooCommerce, Shopware, Magento (Adobe Commerce) und PlentyONE als Alternativen relevant. Jede dieser Plattformen hat ein eigenes Profil.

Die wichtigsten Shopify-Alternativen im Überblick

WooCommerce basiert auf WordPress und eignet sich für kleinere Shops mit überschaubarem Sortiment. Der Einstieg ist kostengünstig, aber mit wachsendem Sortiment steigt der Pflegeaufwand durch Plugins erheblich. Shopware ist besonders im DACH-Markt verbreitet und punktet mit Flexibilität im Storefront-Design und einer aktiven Entwickler-Community. Für Unternehmen, die einen hochwertigen Markenshop aufbauen wollen, ist Shopware eine solide Wahl. Magento bzw. Adobe Commerce richtet sich an Unternehmen mit hohem Individualisierungsbedarf und entsprechendem Entwicklerbudget. Die Plattform bietet maximale Flexibilität, erfordert aber dedizierte Entwicklerressourcen für Betrieb und Weiterentwicklung.

Doch die entscheidende Frage ist nicht nur, welchen Shop Sie nutzen, sondern wie Sie Ihren gesamten Handel steuern.

Wo Shopify an seine Grenzen stößt

Shopify ist primär ein Shopsystem. Sobald Sie parallel auf Amazon, eBay, Zalando oder OTTO Market verkaufen, brauchen Sie zusätzliche Tools für Bestandssynchronisation, Auftragsabwicklung und Artikelpflege. Das führt zu fragmentierten Systemen, inkonsistenten Daten und manuellen Workarounds. Viele Händler unterschätzen diesen Aufwand, bis er zur echten Wachstumsbremse wird. Jeder neue Kanal bedeutet dann ein weiteres Plugin, eine weitere Schnittstelle, ein weiteres Risiko für Fehler bei Beständen und Preisen. Auch die Transaktionsgebühren, die Shopify bei Nutzung externer Zahlungsanbieter erhebt, summieren sich bei steigendem Umsatzvolumen spürbar.

Für reine Direct-to-Consumer-Marken mit einem einzigen Onlineshop kann Shopify durchaus die richtige Wahl bleiben. Nicht jeder Händler braucht eine Multichannel-Plattform. Prüfen Sie Ihre tatsächlichen Anforderungen, bevor Sie wechseln.

Wenn Sie allerdings auf mehreren Kanälen verkaufen oder diesen Schritt planen, lohnt sich der Blick auf PlentyONE. Als E-Commerce-ERP vereint PlentyONE Warenwirtschaft, Auftragsabwicklung, Lagerverwaltung und Multichannel-Vertrieb in einem System. Über 150 Vertriebskanäle, darunter Amazon, Kaufland, Galaxus, Zalando und internationale Marktplätze wie bol.com oder allegro, sind integriert. Mit dem PlentyONE Shop erhalten Sie einen vollwertigen Onlineshop, der nahtlos mit der Warenwirtschaft verzahnt ist. Direkt in PlentyONE automatisieren Sie wiederkehrende Prozesse ohne Programmierkenntnisse, von der Auftragsbestätigung bis zur Versandbenachrichtigung. So ersetzen Sie nicht nur Shopify, sondern auch die halbe Dutzend Zusatztools, die Sie sonst bräuchten.

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