Welche ERP-Systeme gibt es 3 Beispiele?
Lassen Sie uns die Perspektive wechseln: Statt zu fragen, welche ERP-Systeme es gibt, fragen Sie besser, welches zu Ihrem Geschäftsmodell passt. Ein ERP-System, das für einen Industriehersteller perfekt funktioniert, kann für einen E-Commerce-Händler völlig ungeeignet sein. Trotzdem lohnt sich der Überblick, um die Unterschiede zu verstehen.
Drei bekannte Beispiele verdeutlichen die Bandbreite:
- SAP S/4HANA ist das bekannteste ERP-System weltweit und richtet sich primär an Großunternehmen und Konzerne. Es deckt Finanzwesen, Produktion, Logistik und Personalwesen ab, ist aber komplex in der Einführung und erfordert erhebliche IT-Ressourcen. Für mittelständische E-Commerce-Unternehmen ist SAP oft überdimensioniert und zu kostenintensiv.
- Microsoft Dynamics 365 Business Central zielt auf den Mittelstand und bietet Module für Finanzen, Vertrieb, Einkauf und Lagerverwaltung. Die Integration in das Microsoft-Ökosystem ist ein Vorteil, allerdings fehlen E-Commerce-spezifische Funktionen wie Marktplatzanbindungen oder integrierte Shop-Lösungen häufig. Diese müssen über Drittanbieter ergänzt werden.
- PlentyONE verfolgt einen anderen Ansatz. Statt ein klassisches ERP nachträglich um E-Commerce-Funktionen zu erweitern, wurde PlentyONE von Grund auf als E-Commerce-ERP- und Multichannel-Plattform konzipiert. Auftragsverwaltung, Lagerhaltung, Versand, Produktdatenmanagement und die Anbindung an über 150 Vertriebskanäle sind in einer Plattform vereint.
Der entscheidende Unterschied liegt in der Ausrichtung. Klassische ERP-Systeme wie SAP oder Microsoft Dynamics kommen aus der Welt der Produktion und Buchhaltung. Sie können E-Commerce, aber es ist nicht ihr Kerngebiet. Für Händler, die auf Amazon, eBay, Zalando, OTTO Market und im eigenen Shop gleichzeitig verkaufen, fehlen häufig integrierte Funktionen für Listing-Management, automatisierte Auftragsabwicklung über mehrere Kanäle und kanalspezifische Preissteuerung.
Beachten Sie bei der Auswahl: Die Einführungskosten und die laufenden Betriebskosten variieren enorm. Während ein SAP-Projekt schnell sechsstellige Summen erreicht, sind cloudbasierte Lösungen wie PlentyONE ohne hohe Anfangsinvestitionen nutzbar. Entscheidend ist nicht der Funktionsumfang auf dem Papier, sondern wie gut das System zu Ihren tatsächlichen Abläufen passt.
PlentyONE vereint als spezialisierte E-Commerce-Plattform die klassischen ERP-Funktionen, Auftragsverwaltung, Bestandsführung, Versand und Dokumentenerstellung, mit den Anforderungen des modernen Multichannel-Handels. Automatische Zahlungszuordnung, GoBD-konforme Belege, Integrationen zu Versanddienstleistern wie DHL, DPD und Hermes sowie der integrierte PlentyONE Shop machen separate Insellösungen überflüssig. PlentyONE lässt sich dabei entweder als All-in-One-Plattform betreiben oder flexibel an ein bestehendes ERP wie SAP oder Microsoft Dynamics andocken — je nach Anforderung Ihrer Systemlandschaft. Für E-Commerce-Unternehmen in der DACH-Region ist das eine Alternative, die den Vergleich mit klassischen ERP-Systemen nicht scheuen muss.
PlentyONE Vertriebsteam kontaktieren
Ob Fragen oder Herausforderungen – unser Expertenteam unterstützt Sie gerne. Gemeinsam finden wir die beste Lösung, um Ihr Online-Business nach vorn zu bringen.