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ERP & Warenwirtschaft FAQ

Welche Funktionen sollte ein ERP-System für E-Commerce haben?

03.06.2026

Mitunter wird angenommen, dass ein ERP-System für E-Commerce vor allem eine gute Buchhaltung braucht. In der Praxis ist die Finanzbuchhaltung jedoch nur ein kleiner Baustein. Was Online-Händler wirklich brauchen, ist ein System, das den gesamten Verkaufsprozess über alle Kanäle hinweg abbildet, von der Produktanlage bis zur Retoure.

Die Anforderungen im E-Commerce unterscheiden sich grundlegend von denen eines stationären Handelsunternehmens. Wer auf Amazon, eBay, Zalando und im eigenen Onlineshop gleichzeitig verkauft, braucht ein System, das Bestände möglichst zeitnah synchronisiert, Aufträge aus allen Kanälen automatisch zusammenführt und Produktdaten kanalspezifisch ausspielen kann. Ohne diese Grundfähigkeiten entstehen Überverkäufe, inkonsistente Preise und frustrierte Kunden.

Die unverzichtbaren Kernfunktionen

Ein E-Commerce-ERP sollte mindestens diese Bereiche abdecken:

  • Zentrale Produktdatenverwaltung: eine konsistente Datenbasis als Single Source of Truth für alle Kanäle, mit der Möglichkeit, Inhalte kanalspezifisch anzupassen
  • Multichannel-Vertrieb: Anbindung an relevante Marktplätze und Preisportale als Kernfunktion der Plattform
  • Bestandsmanagement mit kurzen Sync-Intervallen: über mehrere Lager und Fulfillment-Partner hinweg, inklusive automatischer Nachbestellverwaltung
  • Automatisierte Auftragsabwicklung: von der Zahlungszuordnung über den Versand bis zur Dokumentenerstellung
  • Prozessautomatisierung: wiederkehrende Abläufe ohne Programmierung abbilden, idealerweise per No-Code-Tool und mit KI-gestützten Funktionen, die wiederkehrende Aufgaben unterstützen

Darüber hinaus werden Funktionen wie Kundenkommunikation mit Omnichannel-Posteingang, mehrsprachige Produktinhalte für den internationalen Verkauf und eine integrierte Shop-Lösung immer wichtiger. Gerade für Händler, die in den Cross-Border-Handel einsteigen wollen, etwa über bol.com in den Niederlanden oder Galaxus in der Schweiz, ist eine Plattform mit breitem Kanalspektrum entscheidend.

Viele unterschätzen, dass die Fähigkeit zur Prozessautomatisierung langfristig über die Skalierbarkeit entscheidet. Solange jede Bestellung manuell geprüft, jede Retoure einzeln angelegt und jede E-Mail von Hand geschrieben wird, wächst der Personalaufwand linear mit dem Umsatz. KI-gestützte Funktionen können hier zusätzlich helfen, Routinearbeiten zu beschleunigen.

Bedenken Sie aber, nicht jedes Feature wird von Anfang an gebraucht. Ein gutes E-Commerce-ERP wächst mit Ihrem Geschäft. Starten Sie mit den Kernfunktionen und nutzen Sie zusätzliche Funktionen, wenn der Bedarf entsteht. Ein System, das alles auf einmal erzwingt, überfordert kleinere Teams und verzögert den Go-live.

PlentyONE deckt alle genannten Funktionen in einer Plattform ab, zentrale Produktdatenverwaltung mit kanalspezifischer Kontrolle, Bestandssynchronisierung über mehrere Lager, automatisierte Auftragsabwicklung mit über 20 Versanddienstleistern und Integrationen zu mehr als 150 Marktplätzen und Kanälen. Mit den integrierten Automatisierungsfunktionen lassen sich Workflows visuell per Drag-and-Drop erstellen, ohne eine Zeile Code. Und der integrierte PlentyONE Shop spart Ihnen die Kosten für ein separates Shopsystem.

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