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ERP & Warenwirtschaft FAQ

Wie funktioniert Cloud-ERP?

21.06.2026

Abends im Homeoffice die Tagesverkäufe prüfen, während ein Kollege gleichzeitig aus dem Lager heraus eine Retoure bearbeitet, beide im selben System, ohne VPN-Tunnel oder lokalen Server. Genau so funktioniert Cloud-ERP. Ein Cloud-ERP-System ist eine betriebswirtschaftliche Software, die vollständig über das Internet bereitgestellt wird und alle zentralen Geschäftsprozesse in einer Plattform bündelt.

Im Gegensatz zu klassischen On-Premise-Lösungen, bei denen die Software auf eigenen Servern im Unternehmen installiert wird, läuft ein Cloud-ERP in externen Rechenzentren. Sie greifen über den Browser darauf zu, egal ob vom Büro, von zu Hause oder unterwegs. Der Anbieter kümmert sich um Wartung, Sicherheitsupdates und Backups. Hohe Anfangsinvestitionen in Hardware und IT-Infrastruktur entfallen. Stattdessen zahlen Sie ein monatliches Nutzungsentgelt, das Hosting, Wartung und alle Updates einschließt.

Die technische Basis im Alltag

Cloud-ERP-Systeme basieren auf einer mandantenfähigen Architektur. Das bedeutet, dass viele Kunden dieselbe Infrastruktur nutzen, ihre Daten aber strikt voneinander getrennt und verschlüsselt gespeichert sind. Updates werden zentral eingespielt, sodass Sie immer mit der aktuellen Version arbeiten. Neue Funktionen stehen automatisch zur Verfügung, ohne dass Sie selbst etwas installieren müssen und ohne eine eigene IT-Abteilung für den Systembetrieb vorhalten zu müssen.

Für E-Commerce-Unternehmen ist ein weiterer Vorteil entscheidend, die Skalierbarkeit. Ob Sie 50 oder 5.000 Bestellungen am Tag verarbeiten, etwa während des Black-Friday-Geschäfts, das System passt sich an, ohne dass Sie Server nachrüsten müssen. Integrationen zu Marktplätzen, Versanddienstleistern und Zahlungsanbietern laufen über standardisierte Schnittstellen in der Cloud. Das macht es deutlich einfacher, neue Vertriebskanäle wie Zalando, OTTO Market oder bol.com anzubinden, als bei einer lokal installierten Lösung.

Cloud-ERP vs. On-Premise: Die wichtigsten Unterschiede

Bei einer On-Premise-Lösung sind Sie Eigentümer der Software und der Daten. Das bietet maximale Kontrolle, bedeutet aber auch maximale Verantwortung über Serverwartung, Sicherheitspatches, Backup-Strategien und Hardware-Erneuerung liegen bei Ihnen. Bei einem Cloud-ERP verlagern Sie diese Verantwortung an den Anbieter. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit, die Sie stattdessen in Ihr Kerngeschäft investieren können. Gerade für inhabergeführte Unternehmen mit begrenzten IT-Ressourcen ist das ein entscheidender Vorteil.

Ein wichtiger Punkt zur Ehrlichkeit: Cloud-ERP bedeutet auch, dass Sie auf eine stabile Internetverbindung angewiesen sind. Fällt Ihr Internet aus, können Sie nicht arbeiten. Zudem geben Sie die Kontrolle über den Serverstandort an den Anbieter ab, was für manche Unternehmen datenschutzrechtliche Fragen aufwirft. Achten Sie daher auf Anbieter mit Rechenzentren in der EU, idealerweise in Deutschland.

PlentyONE ist als Cloud-basierte E-Commerce-ERP- und Multichannel-Plattform konzipiert und vereint Produktdatenverwaltung, Auftragsverwaltung und den Vertrieb über Amazon, eBay, Zalando, Kaufland und viele weitere Kanäle in einer Oberfläche. Dank der Cloud-Architektur starten Sie ohne Installationsaufwand, profitieren von automatischen Updates und können Ihren Onlinehandel von überall steuern. Wiederkehrende Prozesse wie Versandanmeldung oder Rechnungserstellung automatisieren Sie direkt in PlentyONE per Drag-and-Drop.

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