Sie haben Fragen? Sprechen Sie mit unseren Experten.

Ob Fragen oder Herausforderungen – unser Expertenteam unterstützt Sie gerne. Gemeinsam finden wir die beste Lösung, um Ihr Online-Business nach vorn zu bringen.

ERP & Warenwirtschaft FAQ

Wie unterscheidet sich ein E-Commerce-ERP von SAP oder Microsoft Dynamics?

03.06.2026

Stellen Sie sich folgenden Fall vor Ihr E-Commerce-Team möchte einen neuen Marktplatz anbinden, sagen wir Zalando. Bei SAP oder Microsoft Dynamics kann das ein mehrwöchiges Integrationsprojekt mit externen Beratern, individueller Schnittstellenentwicklung und umfangreichen Tests bedeuten. Bei einem spezialisierten E-Commerce-ERP genügen oft wenige Klicks und ein paar Stunden Konfiguration.

Dieser Unterschied liegt in der Architektur begründet. SAP und Microsoft Dynamics wurden für die Anforderungen großer Industrieunternehmen konzipiert: Produktionsplanung, Finanzbuchhaltung, Personalwesen, Beschaffungsmanagement. E-Commerce war bei diesen Systemen nie der Ausgangspunkt, sondern wurde nachträglich ergänzt. Die Folge: Marktplatzanbindungen, Bestandssynchronisation und kanalspezifische Produktdatenpflege erfordern aufwendige Zusatzmodule oder Drittanbieter-Konnektoren.

Wo die Unterschiede im Alltag spürbar werden

Ein E-Commerce-ERP ist von Grund auf für den Onlinehandel gebaut. Multichannel-Vertrieb ist von Anfang an Kernfunktion. Bestandsdaten werden zeitnah über alle Kanäle synchronisiert, Aufträge aus verschiedenen Quellen laufen automatisch zusammen, und Produktdaten lassen sich kanalspezifisch anpassen, ohne die zentrale Datenbasis zu verändern. Bei klassischen ERP-Systemen benötigen Sie für vergleichbare Funktionalität oft ein PIM-System, ein OMS, einen Marktplatz-Konnektor und eine Middleware, also mehrere Systeme, die gepflegt und aktualisiert werden müssen.

Auch bei den Kosten unterscheiden sich die Ansätze deutlich. SAP-Implementierungen bewegen sich schnell im sechsstelligen Bereich, bevor überhaupt die erste Bestellung verarbeitet wird. Hinzu kommen laufende Lizenz- und Wartungskosten sowie die Abhängigkeit von spezialisierten Beratungshäusern. E-Commerce-ERP-Systeme arbeiten dagegen mit planbaren monatlichen Kosten und deutlich kürzeren Einführungszeiten.

Das sollten Sie allerdings beachten: Wenn Ihr Unternehmen bereits stark in ein SAP- oder Dynamics-Ökosystem investiert hat und produzierende Prozesse abbilden muss, kann ein vollständiger Wechsel komplex sein. In solchen Fällen kann eine Koexistenz beider Systeme sinnvoll sein, mit dem E-Commerce-ERP als führendes System für den Online-Vertrieb.

PlentyONE ist genau für diesen Anwendungsfall gebaut. Als E-Commerce-ERP- und Multichannel-Plattform bietet PlentyONE Integrationen zu über 150 Kanälen weltweit, darunter Amazon, eBay, OTTO Market, Kaufland und Cdiscount. Die Plattform lässt sich entweder als All-in-One-Lösung betreiben oder flexibel an Ihr bestehendes ERP (z. B. SAP, Microsoft Dynamics) andocken — je nach Anforderung Ihrer Systemlandschaft. Produktdaten werden zentral verwaltet und kanalspezifisch ausgespielt. Die Auftragsabwicklung läuft automatisiert, von der Zahlungszuordnung bis zur Versandabwicklung mit über 20 Logistikdienstleistern. Direkt in PlentyONE automatisieren Sie wiederkehrende Prozesse per Drag-and-Drop, ganz ohne Programmierung.

Kostenlose Demo

Finden Sie heraus, welche Prozesse heute Zeit und Marge kosten, welche Abläufe sich sinnvoll automatisieren lassen und ob ein ERP-System wie PlentyONE der richtige nächste Schritt für Ihr Wachstum ist – neutral, praxisnah und ohne Verpflichtung.