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ERP & Warenwirtschaft FAQ

Wie viel kostet ein ERP-System für ein kleines Unternehmen?

21.06.2026

Die Kosten für ein ERP-System variieren enorm, von wenigen hundert Euro monatlich bei Cloud-Lösungen bis hin zu sechsstelligen Investitionen bei klassischen On-Premise-Installationen. Für kleine E-Commerce-Unternehmen sind Cloud-basierte Modelle mit monatlicher Abrechnung in der Regel die wirtschaftlichste Wahl.

Die Gesamtkosten setzen sich aus mehreren Bausteinen zusammen, und genau hier wird es für viele Unternehmen unübersichtlich. Die Lizenz- oder Nutzungsgebühr ist nur die Spitze des Eisbergs. Hinzu kommen Kosten für Implementierung, Datenmigration, Schulung der Mitarbeitenden und laufenden Support. Bei klassischen ERP-Systemen wie SAP Business One oder Microsoft Dynamics 365 Business Central können allein die Implementierungskosten je nach Anpassungsbedarf einen fünfstelligen Bereich erreichen.

Cloud vs. On-Premise: Der Kostenvergleich

Cloud-ERP-Systeme funktionieren nach einem Mietmodell. Sie zahlen eine monatliche Gebühr, die Hosting, Wartung und Updates einschließt. Für kleine Unternehmen bedeutet das, keine hohen Anfangsinvestitionen, keine eigenen Server, kein internes IT-Team für den Betrieb. Die monatlichen Kosten liegen je nach Anbieter und Funktionsumfang typischerweise zwischen 200 und 2.000 Euro. Der Einstieg ist planbar, und Sie können das System sofort produktiv nutzen.

On-Premise-Lösungen hingegen erfordern eine einmalige Lizenzgebühr plus laufende Wartungsverträge. Die Gesamtkosten im ersten Jahr können bei der On-Premise-Variante deutlich über denen einer Cloud-Lösung liegen. Dazu kommen Kosten für Server-Hardware, deren Stromverbrauch, regelmäßige Erneuerung alle drei bis fünf Jahre und die IT-Fachkraft, die das alles betreut. Für ein kleines E-Commerce-Team ist das oft nicht darstellbar.

Die versteckten Kostentreiber im E-Commerce

Was viele Anbieter verschweigen, dass die versteckten Kosten in den Schnittstellen liegen. Wenn Sie auf Amazon, eBay, Zalando und über einen eigenen Webshop verkaufen möchten, zahlen Sie bei vielen generischen ERP-Systemen für jede Anbindung separat. Middleware-Lösungen, Marktplatz-Konnektoren und Versanddienstleister-Plugins summieren sich schnell auf mehrere hundert Euro monatlich zusätzlich. Bei mehreren Kanälen und mehreren Versanddienstleistern können die Schnittstellenkosten die eigentliche ERP-Lizenz übersteigen.

Auch der Faktor Arbeitszeit wird häufig unterschätzt. Wenn Ihr Team täglich zwei Stunden mit manueller Datenübertragung zwischen Systemen verbringt, kostet Sie das bei einem durchschnittlichen Stundensatz mehr als manches ERP-Abonnement. Die Frage ist also nicht nur, was ein ERP-System kostet, sondern was es Sie kostet, keines zu haben.

Allerdings gibt es dabei einiges zu beachten. Die niedrigste monatliche Gebühr ist nicht automatisch die beste Wahl. Ein System, das wichtige Funktionen erst durch kostenpflichtige Add-ons bereitstellt, kann langfristig teurer werden als eine Lösung mit höherem Basispreis und umfassenderem Funktionsumfang.

PlentyONE verfolgt hier einen transparenten Ansatz: Als E-Commerce-ERP- und Multichannel-Plattform sind Auftragsverwaltung, Produktdatenverwaltung, Bestandsführung und der Vertrieb über mehr als 150 Kanäle und Marktplätze bereits integriert. Sie bezahlen nicht für jede einzelne Marktplatz-Anbindung extra. Mit Versandintegrationen zu über 20 Anbietern wie DHL, DPD und Hermes, automatischer Zahlungszuordnung und den integrierten Automatisierungsfunktionen von PlentyONE entfallen viele der typischen Zusatzkosten.

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