Sie haben Fragen? Sprechen Sie mit unseren Experten.

Ob Fragen oder Herausforderungen – unser Expertenteam unterstützt Sie gerne. Gemeinsam finden wir die beste Lösung, um Ihr Online-Business nach vorn zu bringen.

FAQ

Shopware und Refurbed: Wie verbinde ich beide Systeme?

17.06.2026

Die Anbindung läuft in vier Phasen: Händlerzulassung als verifizierter Refurbisher, Sortimentsmapping auf Refurbed-Pflichtattribute (Zustandsklassen, Garantie, GTIN), Konfiguration der Versand- und Steuerregeln für alle aktiven Märkte sowie Aktivierung der automatisierten Bestands- und Auftrags-Synchronisation. Wer diese Reihenfolge einhält, vermeidet die häufigsten Fehler beim Go-Live. Eine zentrale Sync-Schicht übernimmt anschließend die laufende Koordination zwischen Shopware-Shop und Refurbed-Marktplatz.

Wer auf Refurbed kauft

Refurbed ist der führende Marktplatz für aufbereitete Elektronik im DACH-Raum und darüber hinaus in Frankreich, Italien und Polen aktiv. Die Zielgruppe sind preisbewusste Käufer, die generalüberholte Smartphones, Laptops und Haushaltsgeräte gezielt suchen und dabei auf Qualitäts- und Nachhaltigkeitsversprechen reagieren. Das Modell setzt auf klimaneutralen Versand als Standard sowie eine Pflichtgarantie von mindestens 12 Monaten. Händler, die auf Refurbed gelistet sind, sprechen eine wachsende Käufergruppe an, die Refurbished bewusst gegenüber Neuware bevorzugt.

Reichweite, Konditionen, Spielregeln

  • Reichweite: Storefronts in DE, AT, CH, FR, IT, PL; bei Verkäufen in mehrere EU-Länder ist die OSS-Registrierung (One-Stop-Shop) umsatzsteuerlich zu prüfen
  • Verkaufsprovision: kategorieabhängig typisch 10–15 % ohne zusätzliche Monatsgebühr
  • Logistik: kein eigenes Fulfillment-Programm; Händler versenden selbst mit Nachweis klimaneutraler Kompensation
  • Listing-Pflichtfelder: Zustandsklassen (Exzellent, Sehr gut, Gut), GTIN, vollständige technische Spezifikationen je Gerätekategorie sowie Garantieangabe
  • Weitere Spezifika: Strenge Qualitätsstandards und Aufbereitungsdokumentation vor Zulassung; Käuferschutz schließt Rücknahmepflicht für Händler ein

Die fünf Schritte zur Anbindung

  • Refurbed-Verkäuferkonto beantragen und als verifizierter Refurbisher zugelassen werden; Identitäts- und Steuerdaten einreichen
  • Sortimentsdaten gegen Refurbed-Pflichtfelder mappen: Zustandsklassen, GTIN, technische Attribute und Garantieangabe je Artikel prüfen
  • Versandkosten, Lieferzeiten und länderspezifische Steuersätze für DE, AT, CH und weitere aktive Märkte konfigurieren
  • Multichannel-Lösung zwischen Shopware und Refurbed aufsetzen, die Bestände, Preise und Auftragsdaten automatisiert überträgt
  • Inventar-, Order- und Pricing-Sync aktivieren und anhand von Testbestellungen auf Vollständigkeit prüfen

Was Sie operativ erwartet

Refurbed stellt höhere operative Anforderungen als viele Standard-Marktplätze. In der Praxis rechnen Händler damit, dass die Erstvorbereitung des Sortiments 2–4 Wochen in Anspruch nimmt, wenn Zustandsklassen, technische Daten und Garantienachweise für mehrere hundert Artikel strukturiert aufgebaut werden müssen. Typische Stolperstellen im laufenden Betrieb:

  • Zustandsklassen stimmen zwischen Shop und Marktplatz nicht überein und führen zu Listing-Fehlern
  • Garantienachweise fehlen oder entsprechen nicht den aktuellen Refurbed-Vorgaben
  • Bestandsdifferenzen entstehen, wenn der Sync nur auf manuell synchronisierte Produkte greift

Hinzu kommt: Refurbed prüft Händlerprofile aktiv. Verzögerungen bei Versand oder unvollständige Rücknahmeabwicklung führen mitunter zu Sanktionen. Wer mehrere Kanäle gleichzeitig betreibt, braucht eine Datenbasis, die Bestandsstände sicher und regelmäßig abgleicht. PlentyONE lässt sich hier als zentrale Steuerungsschicht zwischen Shopware und Refurbed einsetzen.

Multichannel zentral statt Tool-Insel

PlentyONE bindet Shopware über eine Connector-Anbindung an, verfügbar als Plugin oder als Middleware-Lösung. Einen einzelnen Standard-Connector gibt es nicht; die passende Variante hängt vom Setup ab. Die Refurbed-Integration läuft auf derselben zentralen Datenbasis: Bestände werden aus einer Quelle an alle aktiven Kanäle gespiegelt, Aufträge aus Shopware und Refurbed laufen in einer gemeinsamen Oberfläche zusammen, Preise und Versandbestätigungen werden kanalübergreifend aktualisiert. Das ermöglicht mehrere Kanäle ohne Tool-Wildwuchs: Mit jedem zusätzlichen Marktplatz wächst der Pflegeaufwand nicht linear mit, weil PlentyONE die zentrale Datenbasis für alle Vertriebskanäle bereitstellt. Für Händler, die Refurbed neben Shopware als dauerhaften Kanal etablieren wollen, ist dieser Ansatz je nach Anforderung die stabilere Grundlage.

Testen Sie PlentyONE 30 Tage und bauen Sie Refurbed parallel zu Shopware auf, inklusive Zustandsklassen-Mapping und Marktplatz-Pflichtfelder, ohne einen neuen Tool-Stack einzuführen.

Ihr Guide für erfolgreiche Multichannel-Strategien

Dieses Whitepaper zeigt, wie Onlinehändler die passenden Marktplätze wählen, Prozesse effizient skalieren und ihre Multichannel-Strategie zukunftssicher aufstellen – für mehr Umsatz in B2C, B2B und D2C.